Dampf- & Hochdruckreiniger

 

Mit Hochdruck gegen den Schmutz

 

Mit Dampf- und Hochdruckreinigern erzeugen Sie Sauberkeit, die zu sehen ist. Gründlich, hygienisch und komfortabel. Verglichen mit herkömmlichen Reinigungsmethoden sparen Sie sich mit diesen Reinigungsgeräten bei Putzarbeiten rund um das Haus viel Zeit und Mühe.

In unserem Ratgeber zum Thema Dampf- und Hochdruckreiniger erklären wir neben den Unterschieden auch jeweilige Einsatzbereiche und Eigenschaften der Geräte. Sie können Sie sicher sein, dass es einen Reiniger gibt, der genau zu Ihren Anforderungen passt. Machen Sie sich Gedanken, für welche Tätigkeiten und in welchem Umfang das potenzielle Gerät genutzt wird. Auf Basis unseres Ratgebers können Sie dann die optimale Wahl aus unserem hochwertigen Angebot an Dampf- und Hochdruckreinigern treffen.

 

Unser Leitfaden

 

 

 

Der Unterschied zwischen Dampfreinigern und Hochdruckreinigern

 

Zwei Gerätetypen – eine Gemeinsamkeit. Sowohl Dampfreiniger als auch Hochdruckreiniger arbeiten mit zwei Komponenten: Wasser und Druck – und damit absolut sauber und gründlich. Die Funktionsweisen der beiden Reinigungsgeräte unterscheiden sich wie folgt:

  • Der Dampfreiniger säubert mit heißem Wasserdampf.
  • Der Hochdruckreiniger entfernt Schmutz mit einem harten Wasserstrahl.

 

Doch welches Reinigungsgerät ist nun für Ihren Einsatzzweck bestimmt? Klar ist, dass ein Dampfreiniger einen Hochdruckreiniger nicht ersetzen kann - ebenso wenig umgekehrt. An folgender Abgrenzung können Sie sich orientieren:

  • Fußboden reinigen mit dem DampfreinigerDer Innenbereich – die Küche, das Bad, Fenster und Böden – lässt sich optimal mit einem Dampfreiniger säubern.
    Für jeden Einsatzbereich gibt es den passenden Dampfreiniger. Lesen Sie unter Gerätetypen mehr zu den Ausführungen und Möglichkeiten.

     
  • Hochdruckreiniger im Einsatz auf der TerrasseDer Außenbereich und alles was sich außer Haus befindet – das Auto, die Hausfassade, der Garten, die Terrasse – wird typischerweise mit einem Hochdruckreiniger von Schmutz befreit.
    Mithilfe unterschiedlicher Zubehörteile können Sie so verschiedene Gegenstände reinigen.

 

 

Dampfreiniger

 

Heißer Wasserdampf sorgt für keimfreie und hygienische Sauberkeit. Dabei werden nicht nur die sichtbaren Oberflächen von Verunreinigungen, sondern auch tieferliegende Poren von Bakterien und beispielsweise Milben befreit. Besonders für Allergiker ist ein Dampfreiniger eine wahre Erleichterung. Aber auch für alle anderen, die sich das Putzen erleichtern möchten: Ein Dampfreiniger arbeitet sparsam und umweltfreundlich.

 

Einsatzbereiche

 

Vereinfacht gesagt: Alle Oberflächen im Haus können mit einem Dampfreiniger gesäubert werden. Ob die Arbeitsflächen in der Küche, die Fließen im Bad, Fenster oder Böden – solch täglich beanspruchte Flächen können effizient gesäubert werden. Das hocherhitzte Wasser dringt bis in die hintersten Spalten vor und löst den dort abgelagerten Schmutz. Dieser wird entweder händisch mit einem Tuch (am besten aus Microfaser) oder durch ein mechanisch angebrachtes Tuch beseitigt. Mit letzterem erzielen Sie in der Regel die besseren Ergebnisse.

  • Küche
    In der Küche sammeln sich nicht nur Verschmutzungen, sondern auch Bakterien und Keime an. Eine gründliche Reinigung ist für die Hygiene, vor allem im Umgang mit Lebensmitteln, unerlässlich. Für tadellose Sauberkeit reinigen Sie mit dem Dampfreiniger nicht nur die Armaturen und die Arbeitsplatte, sondern auch die Dunstabzugshaube und das Kochfeld.
  • Bad
    Fließen, Waschbecken, Glasflächen: Ein Badezimmer bietet reichlich Einsatzmöglichkeiten für einen Dampfreiniger. Im Nu sind die Oberflächen hygienisch sauber.
  • Fenster
    Fenster bedürfen zwar keiner täglichen Reinigung, dennoch sind die oft großen Glasflächen eine weniger willkommene Putzarbeit. Mit einem Dampfreiniger und abgestimmten Zubehör können Sie das Glas reinigen, ohne unnötig viel Wasser auf die Flächen zu bringen. Der Vorteil ist: Kein Tropfen, kein Aufwischen.
  • Fußböden
    Auch Fußböden freuen sich über eine umfängliche Reinigung mit Wasser. Damit Sie keine Pfützen erzeugen, sondern schnell und sauber den Fußboden von Schmutz befreien, können Sie mit der richtigen Ausführung Ihres Dampfreinigers den Boden im Handumdrehen reinigen. Ob Stein oder Fließen, versiegeltes Parkett oder Laminat: Verschmutzungen werden ohne Rückstände entfernt.

 

Gerätetypen

 

Für nahezu jeden Einsatzbereich gibt es den passenden Dampfreiniger. Die jeweilige Ausführung ist dabei optimal auf die spezifische Anwendung abgestimmt. Allen Dampfreinigern ist jedoch gleich, dass sie eine höhere Reinigungsleistung als manuelle Reinigungsmethoden haben.Bodendampfreiniger Seitenansicht

  • Bodendampfreiniger
    Was auf den ersten Blick wie ein Staubsauger aussieht ist bei näherer Betrachtung ein Bodendampfreiniger. Im großen Hauptteil sind Wassertank und Technik untergebracht. Über Rollen lässt er sich bequem über den Boden ziehen. Daran angeschlossen ist über einen Schlauch der Stil mit Aufsatz. Dieser kann ganz unterschiedlich aussehen. So können Sie beispielsweise eine Bodendüse oder ein Dampfdruckbügeleisen anbringen. Damit ist ein Bodendampfreiniger nicht nur für einen einzigen Einsatzbereich bestimmt. Durch die Erweiterung mit zahlreichen Zubehörteilen erfüllt dieses Kombi-Gerät die unterschiedlichsten Funktionen.

    Der Bodendampfreiniger ist optimal, wenn Sie…Dampfreiniger Kombigerät für mehrere Anwendungsbereiche
    • ein Gerät für verschiedene Aufgaben benötigen.
    • lange Einsatzzeiten gewähren möchten, ohne zwischendurch den Tank nachzufüllen.

    Der Bodendampfreiniger bringt folgende Vorteile mit sich:
    • eine große Kesselkapazität
    • eine hohe Leistungsfähigkeit
    • Verschiedene Aufsätze ermöglichen gründliche Reinigungsergebnisse in allen Bereichen des Haushaltes.
       
  • Dampfmopp
    Dampfmopp VorderansichtDie Aufgabe eines Dampfmopps ist die Reinigung des Bodens. Synonym wird häufig die Bezeichnung Dampfbesen verwendet. Nicht zuletzt deshalb, da die Architektur der eines handelsüblichen Besens sehr ähnlich ist. Die Technik und der Tank befinden sich am Stil des länglichen Reinigungsgeräts. Der Unterschied zwischen Dampfmopp und Bodendampfreiniger steckt also im Aufbau und Bedienung der beiden Geräte. Die unterschiedlichen Bezeichnungen der Hersteller sorgt meist für Verwirrung.

    Der Dampfmopp ist optimal, wenn Sie…
    • den Boden komfortabel reinigen möchten.
    • hartnäckige Verschmutzungen auf dem Fußboden lösen möchten.

    Der Dampfmopp bringt folgende Vorteile mit sich:
    • viel Bewegungsfreiheit, da Sie kein zusätzliches Gerät hinter sich herziehen müssen
    • kraftsparender Einsatz
       
  • Dampfsauger
    Der wichtigste Unterschied zu einem herkömmlichen Dampfreiniger: Ein Dampfsauger nimmt die verbreitete Nässe unmittelbar wieder auf, sodass die Fläche sofort wieder einsatzbereit ist. Diese Eigenschaft schont zudem Ihre Oberflächen. Dampfsauger sind meistens kostspieliger, bieten Ihnen aber die optimale und für Ihre Oberflächen durchweg sicherste Reinigungs-Variante.

    Der Dampfsauger ist optimal, wenn Sie…
    • auch nicht geöltes Parkett oder Teppich reinigen möchten.

    Der Dampfsauger bringt folgende Vorteile mit sich:
    • Er saugt das Wasser sofort wieder auf, damit keinerlei Rückstände auf der Oberfläche zurückbleiben und sich der hochwertige Holzfußboden nicht mit Wasser vollsaugen kann.
       
  • Hand-Dampfreiniger
    Dampfsauger für den FußbodenDer Hand-Dampfreiniger ist die handlichste Version eines Dampfreinigers. Er verfügt über einen kleineren Tankkessel als andere Varianten. Bei seinen Einsatzbereichen bleibt er ein Allrounder: Ob verschmutzte Fugen zwischen Fließen, Kalkablagerungen im Bad oder Schmutzfilme auf Schränken, Spiegeln oder Fensterglas.

    Der Hand-Dampfreiniger ist optimal, wenn Sie…
    • kleine Bereiche und Oberflächen mit minimalem Aufwand reinigen möchten.
    • wenig Stauplatz haben und dennoch Ihren Fußboden gründlich reinigen möchten.
    Spiegel mit dem Hand-Dampfreiniger reinigen
    Der Hand-Dampfreiniger bringt folgende Vorteile mit sich:
    • Er ist schnell zur Hand und reinigt kraftsparend.
    • Er lässt sich platzsparend verstauen.
    • Auch schwer zugängliche Stellen werden sauber.

 

Im direkten Vergleich können alle Geräte punkten:

  • Der Bodendampfreiniger hat in der Regel die größte Kesselkapazität.
  • Der Dampfmopp ist flexibel in der Nutzung.
  • Der Dampfsauger hinterlässt den Boden absolut trocken.
  • Der Hand-Dampfreiniger ist sehr handlich und erreicht selbst verwinkelte Ecken, hat aber das geringste Fassungsvermögen und in der Regel auch die geringste Leistung.

 

Eigenschaften

 

Die Erfolgsformel von Dampfreinigern basiert auf der gewinnbringenden Kombination aus Druck, Geschwindigkeit und Temperatur. Wasser wird erhitzt und verdampft mit hohem Druck durch eine Düse. Die mikroskopisch kleinen Dampfpartikel dringen bis in die kleinsten Poren vor, bekämpfen haushaltsübliche Bakterien und sorgen für hygienische Sauberkeit.

Um das gewünschte Ergebnis bei der Reinigung zu erhalten, sollten Sie auf folgende Eigenschaften beim Kauf achten:

  • Dampftemperatur (Heizleistung)
    Je heißer der Dampf, desto wirksamer die Reinigung. Das Indiz für die maximale Temperatur ist die Watt-Zahl. Achten Sie darauf: Sie arbeiten stets mit heißem Dampf. Es herrscht Verbrennungsgefahr!
    • Leistungsstarke Bodendampfreiniger verfügen über eine Leistung von über 2.000 Watt.
    • Kleinere Geräte bewegen sich um die 1.000 Watt-Grenze.
  • Druck
    Ein kraftvoller Dampfausstoß wirkt Wunder. Je mehr Druck erzeugt wird, desto gründlicher und schneller wird gereinigt.
    • Bodendampfreiniger arbeiten mit bis zu 4 bar.
    • Dampfbesen und Handreiniger arbeiten zwischen 2 und 3 bar. Aber auch hier finden Sie kraftvolle Modelle mit bis zu 4 bar.
  • Dampfmengenregulierung
    Bei einigen Dampfreinigern lassen sich die Menge des austretenden Dampfes sowie der Druck direkt am Gerät regulieren. So können Sie die Reinigungsleistung an die Oberfläche und die Verschmutzung anpassen.
    • Viel Dampf und hoher Druck reinigen schneller.
    • Reduzieren Sie die Dampfmenge, um empfindliche Materialien zu schonen.
  • Aufheizzeit
    Die Aufheizzeit unterscheidet sich unabhängig von der Art des Gerätes. Entscheidend ist das jeweilige Modell. Zwischen wenigen Sekunden und fast zehn Minuten sind alle Aufheizzeiten vertreten. Wie gesagt – egal ob Handreiniger oder Bodendampfreiniger – achten Sie auf eine kurze Aufheizzeit, wenn Sie auch einmal spontan zum Dampfreiniger greifen wollen.
  • Kesselkapazität
    Sie möchten lange und ohne Pause mit Ihrem Dampfreiniger arbeiten? Dann achten Sie darauf, dass der Tank ein großes Volumen aufweist.
    • Bodendampfreiniger können in vielen Fällen bis zu 2 Liter fassen.
    • Dampfbesen fallen in der Regel unter die 1 Liter Grenze.
    • Handreiniger fassen in der Regel zwischen 0,2 l und 0,4 l (wobei letzteres schon als hoch eingestuft werden kann).
    • Achten Sie darauf: Je größer der Tankkessel, desto seltener muss er mit Wasser gefüllt werden. Aber: Desto höher ist das Gewicht und die Handhabung unter Umständen schwerer.
  • Umweltfreundlichkeit
    Was Sie an Aufwand sparen, sparen Sie im Vergleich zur herkömmlichen Reinigung auch an Wasser. Zudem wird das Abwasser nicht durch chemische Reinigungsstoffe belastet. Noch ein potenzielles Plus: Viele Geräte verfügen über innovative Technologien, die Energie einsparen.
     
  • Darauf sollten Sie zusätzlich achten
    • Die Reinigungsdauer:
      Wie sauber eine Fläche wirklich wird, hängt wie auch beim händischen Putzen von der Dauer der Reinigung ab. Je länger der Dampf auf die Fläche trifft, desto gründlicher wird diese gereinigt. Wichtig in Bezug auf Bakterien: Für absolute Keimfreiheit muss der Dampfstrahl auf der betroffenen Stelle unbedingt verweilen.
    • Nützliche Extras:
      Ob beispielsweise ein abnehmbarer Wassertank, Aufbewahrungsfächer für das Zubehör oder ein integriertes Fach zur Kabelaufbewahrung – in Sachen Benutzerfreundlichkeit variieren die verschiedenen Ausführungen.

 

Zubehör für Dampfreiniger

 

Mit passenden Aufsätzen und nützlichem Zubehör können Sie das Anwendungsfeld Ihres Dampfreinigers noch weiter ausbauen. Je mehr Zubehör Sie verwenden, desto mehr Möglichkeiten haben Sie.

Wissenswert: Viele Hersteller bieten Sets an, die schon einiges an Zubehör mitbringen (siehe Kombi-Geräte).

  • Bürsten
    Bürsten für den Dampfreiniger in verschiedenen GrößenDreck aus Fugen oder verwinkelten Ecken lässt sich am besten mit einer wendigen Bürste entfernen. Die gängigste Art unter ihnen ist die Rundbürste. Achten Sie auf das Material der Borsten. Sind sie beispielsweise aus Messing, hat auch hartnäckiger Schmutz keine Chance – sie sind allerdings nur für robuste Oberflächen konzipiert. Weichere Varianten eignen sich für den hygienischen Einsatz in Küche und Bad.
  • Düsen
    Punktstrahldüse für DampfreinigerOb Bodendüsen für große Oberflächen, Fensterdüsen für Glasflächen oder Punktstrahldüsen für Fugen, Ecken und Kanten: Der richtige Düsen-Aufsatz ermöglicht eine perfekt abgestimmte Reinigung.
  • Tücher
    Tuch für DampfreinigerOb für die Hand- oder Bodendüse oder auch die Rundbürste – softe Tücher aus Baumwolle machen die Nutzung noch ein wenig vielseitiger. Der Schmutz wird optimal gelöst und aufgenommen, die Oberfläche in einem Zug auf Hochglanz poliert. Für eine wirklich effiziente Reinigung von Küchenarmaturen empfiehlt sich der kombinierte Gebrauch mit Tüchern in jedem Fall. So sparen Sie sich nämlich das Nachwischen.
  • Schläuche
    Wenn der Weg von Ihrer Steckdose zum letzten Winkel des Raums weit ist, sollten Sie zu einem Verlängerungsschlauch greifen. Er ermöglicht Ihnen eine noch flexiblere Nutzung Ihres Dampfreinigers.

 

 

Hochdruckreiniger

Hochdruckreiniger von Kärcher

 

Ein Hochdruckreiniger, den viele besser unter dem Markennamen Kärcher kennen, hat die Aufgabe Schmutz und Ablagerungen im Außenbereich zu entfernen. Unersetzlich ist ein solcher Reiniger für Wege, die Hauswand, Gartenmöbel oder Fahrzeuge. Nicht nur private Haushalte, auch Auto-Waschanlagen, Werkstätten oder die Lebensmittelindustrie haben häufig einen Hochdruckreiniger in Gebrauch.

Vorneweg: Unterschätzen Sie nicht die Kraft eines solchen Reinigers. Das Tragen einer Schutzbrille und ein angemessener Abstand sind unter Umständen empfehlenswert. Nehmen Sie jegliche Sicherheitsvorschriften ernst.

 

 

Gerätetypen

 

Grundsätzlich werden Hochdruckreiniger in Heißwasser- und Kaltwassergeräte unterschieden. Gemeinsam ist ihnen, dass sie beide an das Leitungswasser angeschlossen werden.

  • Heißwasser-Hochdruckreiniger
    Nach dem Anschluss an das Leitungswasser wird das Wasser beim Heißwasser-Hochdruckreiniger erhitzt. Zum Beheizen dient eine Einheit, die entweder durch einen internen Brenner oder durch elektrischen Strom betrieben wird. Während erstere Methode häufig gewartet werden muss und somit mehr Pflegeaufwand in Anspruch nimmt, verbraucht der elektrische Betrieb eine Menge Strom. Prüfen Sie am Einsatzort die Amperezahl der Sicherung. Sie sollte möglichst hoch sein.
  • Kaltwasser-Hochdruckreiniger
    Dieses Modell arbeitet grundsätzlich mit kaltem Wasser. Hochwertige Geräte können trotzdem mit 60 bis 70°C heißem Wasser gefüllt werden. Voraussetzung hierfür ist ein Warmwasserzufluss. Aber Achtung bei weniger hochwertigen Geräten. Meistens mit Aluminium verbaut halten sie der zusätzlichen Belastung über einen längeren Zeitraum nicht stand. Lesen Sie deshalb vor der Nutzung die Herstellerhinweise.

 

Welches Gerät das richtige für Sie ist, hängt davon ab, mit welcher Art von Verschmutzung Sie es zu tun haben:

  • Heißes Wasser löst Schmutz schneller und fett- oder ölhaltige beziehungsweise verkrustete Verunreinigungen besser.
  • Mit kaltem Wasser lassen sich lediglich weniger hartnäckige Verschmutzungen bekämpfen – meist jedoch ohne Reinigungsmittel. Kaltwasser-Geräte sind zudem in der Regel günstiger und leichter im Gewicht.

 

 

Einsatzbereiche

 

Ein Hochdruckreiniger kann rund ums Haus zum Einsatz kommen.

  • Fahrräder und Kraftfahrzeuge
    Autowäsche mit dem HochdruckreinigerRost, Öl und andere hartnäckige Verschmutzungen fährt man nicht gerne spazieren. Mit einem Hochdruckreiniger lassen Sie sich einfach entfernen. Achten Sie stets darauf, dass bei empfindlicheren Materialien der Druck nicht zu hoch eingestellt ist. Für die Autowäsche empfehlen sich verschiedene Ausführungen:
    • Grobe Verschmutzungen lassen sich mit der leistungsstarken Druckpistole im Nu lösen.
    • Für den Feinschliff sind Waschbürsten in unterschiedlichen Größen und Härtegraden zu empfehlen. Diese bringen Lack, Scheiben und Felgen wieder auf Hochglanz.
    • Denken Sie bei der Autowäsche immer an das dafür vorgesehene Autoshampoo.
  • Haus & Garten
    Einsatz des Hochdruckreinigers im GartenOb die Terrasse, der Gartenzaun oder die Hausfassade. Durch Witterungen büßt der Außenbereich häufig an Schönheit ein. Moos breitet sich aus und Verschmutzungen setzen sich fest. Mit einem Hochdruckreiniger können Sie die Flächen reinigen und Fugen von Schmutz befreien.
    • Mithilfe eines Flächenreinigers sind Terrassen, Eingangsbereiche oder Fußwege schnell von hartnäckigen Ablagerungen befreit.
    • Für andere robuste Baustoffe wie Steine und Mauern, die einige Unebenheiten aufweisen, sind die rotierenden Dreckfräser zu empfehlen.
    • Schwer erreichbare Fugen, Hohlräume sowie Vertiefungen werden durch den Strahl feiner Düsen wieder sauber.

 

Eigenschaften

 

  • Druck
    Der Druck, schon im Namen vertreten, ist die wohl wichtigste Eigenschaft eines Hochdruckreinigers. Ebenso wie die Wasserfördermenge ist er die entscheidende Größe für die Reinigungswirkung.
    • Ein Richtwert für eine gute Reinigung ist 120 bar.
    • Je höher der Druck, desto höher die Reinigungsleistung, desto teurer ist aber in der Regel das Gerät.
    • Sie reinigen viele unterschiedliche Dinge? Dann achten Sie auf eine Verstellbarkeit des Drucks, um Schäden zu vermeiden.
  • Fördermenge
    Ebenso wichtig wie der Druck ist die Fördermenge eines Hochdruckreinigers beziehungsweise die Zusammenarbeit beider Größen. Eine hohe Wasserfördermenge ist wichtig, damit der gelöste Schmutz auch weggeschwemmt wird.
    • Hochwertige Reiniger verarbeiten eine Wassermenge ab circa 500 Liter/Stunde.
    • Ein Druck von mindestens 100 bar sollte dabei gewährleistet sein.
    • Vorsicht: Ein hoher Druck mit einer gleichzeitig geringen Wasserfördermenge erzielen in der Regel keine guten Ergebnisse, da das Wasser unmittelbar nach dem Austritt aus der Düse zerstäubt und somit kaum noch Reinigungskraft besitzt. In diesen Fällen ist eine möglichst kleine Düse unabdingbar. Wenn der Abstand zwischen der Düse und der zu reinigenden Fläche gering gehalten wird, kann auch dann ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht werden. Die Flächenleistung nimmt in diesem Fall aber ab.
  • Flächenleistung
    Die Flächenleistung gibt an, wie viel Zeit Sie für die Reinigung einer bestimmten Fläche benötigen (meistens in m2 pro Stunde). Sie ist von vielen Faktoren abhängig, beispielsweise dem Druck, der Wasserfördermenge oder der verwendeten Düse. Nicht alle Hersteller geben Auskunft über die Flächenleistung.
    • Standard-Geräte haben eine Flächenleistung von 20 bis 40 m2/h.
    • Je geringer die Flächenleistung, desto länger brauchen Sie, um eine Fläche zu reinigen.
  • Maximale Zulauftemperatur
    Ein Hochdruckreiniger wird an einen herkömmlichen Wasseranschluss angebracht. Es kann also, je nach Anschluss, warmes oder kaltes Wasser zugeführt werden.
    • Wichtig: Die maximale Zulauftemperatur darf nicht überschritten werden. Zu heißes Wasser kann zu Schäden am Gerät führen.

 

Ausführungen und Zubehör

 

Ein Hochdruckreiniger besteht aus mehreren Bestandteilen, die – teils individuell – zusammengestellt werden können. Viele Hersteller wie Kärcher bieten für jeden Einsatzbereich die unterschiedlichsten Zubehörteile an. Vom Hochdruckreiniger selbst führt ein Schlauch zur Hochdruckpistole. An diese wird über ein Rohr eine beliebige Düse beziehungsweise ein Aufsatz angebracht. Bei dem Kauf von Aufsätzen, wie beispielsweise dem Dreckfräser, ist das Rohr in vielen Fällen schon integriert.

  • Hochdruckpistole
    Hochdruckpistole für Kärcher HochdruckreinigerDie Pistole wird zweifach verbunden:
    • Ein Anschluss wird mit dem Hochdruckschlauch verknüpft.
    • Das vordere Ende der Hochdruckpistole mit einem Reinigungs-Aufsatz, etwa einem Dreckfräser, oder einem Rohr als Verbindungsstück zur Düse.
    Darauf können Sie achten:
    Wiederstand beim Betätigen der Pistole ist gut. Denn dann ist sie mit einer Feder ausgestattet und auch wirklich dicht.
  • Flächenreiniger
    Flächenreiniger für Kärcher HochdruckreinigerWie der Name vermuten lässt, reinigt ein solches Zubehör große Flächen im Außenbereich. Allerdings auch ausschließlich, denn für andere Anwendungsgebiete ist er nicht geeignet. Der Reinigungsprozess findet geschützt unter einer Abdeckung statt.
    • Ein Flächenreiniger bietet sich an, wenn Sie ebene Oberflächen wirksam und spritzfrei reinigen möchten.
    • Das Spritzwasser wird zunächst in einem Behälter gesammelt, bevor es abfließt. Vorteil: Mehr Schutz vor herumfliegenden Partikeln für Sie und Ihre Umwelt. Die Umgebung bleibt schön sauber.
  • Dreckfräser
    Ein Dreckfräser kombiniert einen harten Punktstrahl mit einer effektiven Rotation und löst selbst hartnäckigen Schmutz.
    • Optimal geeignet für Steinplatten und Zwischenräume.
    • Vor allem hartnäckige Verschmutzungen, wie auch Moos, lassen sich entfernen.
    • Aufgrund der großen Reibungskraft sollte ein Dreckfräser nur auf unempfindlichen Flächen eingesetzt werden.
  • Waschbürste
    Kärcher Waschbürste für HochdruckreinigerWaschbürsten gibt es in verschiedenen Formen und Größen. Mal sind sie länglich, mal rund – mal rotieren sie, mal nicht.
    • Ideal für die schonende Reinigung von empfindlichen Flächen, bspw. Holzdecks.
    • Manche Ausführungen beinhalten ein Gelenk – damit erreichen Sie die zu reinigende Fläche noch komfortabler.
  • Düsen
    Hochdruckreiniger können mit verschiedenen Düsen betrieben werden.Düsen für Kärcher Hochdruckreiniger
    • Die Punktdüse eignet sich für Fugen und Rillen. Der gesamte Druck konzentriert sich auf eine Stelle und reinigt besonders effektiv. Vorsicht bei empfindlichen Oberflächen!
    • Flachstrahldüsen reinigen größere Flächen, jedoch mit geringerem Druck.
    • Rotordüsen verbinden die positiven Eigenschaften der zwei vorherigen Düsen. Sie bearbeiten größere Areale mit einer hohen Strahlkraft.
    • Kombidüsen können Sie als Punkt- und Flachstrahldüse verwenden.

Häufig sind einige dieser Zubehörteile in der Auslieferung inklusive. Lassen Sie sich dabei nicht verwirren. Häufig variieren die Bezeichnungen – meinen aber das gleiche.

Je nachdem, für welchen Zweck Sie den Hochdruckreiniger vordergründig verwenden, sollten Sie beim Kauf auf folgende Aspekte achten:

  • eine hohe und regelbare Druckleistung
  • eine darauf abgestimmte Wasserfördermenge
  • die Anzahl der Zubehörteile
  • den Aktionsradius: Lange Kabel und Schläuche gewähren Ihnen mehr Bewegungsfreiheit

 

 

Reinigungsmittel

 

Grundsätzlich gilt: Besser man reinigt mit Druck als mit Chemie. Wenn Sie es mit wirklich hartnäckigem Schmutz zu tun haben, reicht Wasser alleine aber nicht mehr aus. Wenn, dann greifen Sie am besten auf biologisch abbaubare Reinigungsmittel zurück – schließlich versickern sie unter der Verwendung von Hochdruckreinigern im Gartenboden. Es empfiehlt sich Reinigungsmittel zu verwenden, die direkt vom Hersteller angeboten werden. Wir empfehlen außerdem:

  • Achten Sie auf das Material, das gereinigt wird, und entscheiden Sie auf dieser Grundlage.
  • Es gibt spezielle Reinigungsmittel für verschiedene Materialien (beispielsweise Holz oder Stein).

 

Allzweckreiniger

 

Allzweckreiniger eignen sich für vielfältige Anwendungen. Sie sind materialschonend und daher universell einsetzbar. Damit entfernen Sie auf jeder Art von Oberfläche sogar Fett oder Öl, ohne das Material anzugreifen.

 

Autoshampoo

 

Dieses Mittel ersetzt die Fahrt zur Waschanlage. Das erspart Ihnen eine Menge Zeit und Kosten. Folgen Sie einfach der Anweisung für korrektes Einfüllen, und schon kann die Reinigung Ihres Autos oder Motorrades beginnen. Mit der Kombination aus Hochdruckreiniger und Autoshampoo gelingt die Autowäsche im Handumdrehen und Ihr Fahrzeug erstrahlt in neuem Glanz.

 

Entkalker

 

Verkalkung kann zu Leistungsdefiziten führen. Daher ist eine regelmäßige Entkalkung Ihres Dampfeinigers nur zu empfehlen. Es gibt Geräte, die übernehmen die Entkalkung von selbst.

  • Die Häufigkeit der Entkalkung hängt von der Einsatzzeit ab (Als Orientierungswert für Dampfreiniger gilt eine Frequenz von 4 bis 8 Wochen).
  • Mögliche Mittel sind Essig oder spezielle Entkalkungsmittel.
  • Unser Tipp: Verwenden Sie Wasser mit einem geringen Kalkanteil. So können Sie einer Kalkbildung präventiv vorbeugen.

 

Alle vorgestellten Geräte unterscheiden sich in der Bauweise und damit beim Thema Reinigungsmittel und -tanks. Beachten Sie in allen Fällen die Herstellerangaben bezüglich der Reinigungsmittel.

  • Bei Dampfreinigern wird das Mittel direkt in den Wassertank gegeben.
  • Für Hochdruckreiniger gilt: Der Tank ist in der Regel entweder im Gehäuse integriert und mischt das Reinigungsmittel bei oder kann als separates Behältnis montiert werden.
  • Alternativ: Das Reinigungsmittel kann auch direkt auf die zu säubernde Fläche aufgetragen und nach einer kurzen Einwirkungszeit mit dem Reiniger abgespült werden.