Haushaltsgeräte

 

Geschirrspüler, Kühlschränke, Wäschetrockner und Waschmaschinen

Unsere große Sortimentsauswahl enthält neben zahlreichen Büroartikeln auch verschiedene Haushaltsgeräte, zu denen Sie in diesem Ratgeber alle wesentlichen Informationen und die Erläuterung diverser Begriffe und Kennzahlen finden.

 

Unser Leitfaden

 

 

Allgemeine Begriffe rund um Haushaltsgeräte

Nachfolgend erklären wir Ihnen diese Begriffe:

  • Energieeffizienzklasse
  • Jährlicher Energieverbrauch
  • Nennkapazität
  • Effizienzklasse
  • Nennkapazität
  • Schallleistung

 

Energieeffizienzklasse

Da größere Haushaltsgeräte meist für mehrere Jahre angeschafft werden, sollte beim Kauf vor allem auf die Betriebskosten geachtet werden. Über Energieeffizienzklassen werden alle energieverbrauchenden Elektrogeräte nach ihrem Stromverbrauch sortiert.

Die Energieeffizienz wird dabei den Klassen „A+++“ bis „G“ zugeordnet, wobei „A+++“ die sparsamsten Geräte auszeichnet und „G“ jene mit dem höchsten Verbrauch.
Der schwarze Pfeil auf der rechten Seite gibt dabei an, welcher Klasse das jeweilige Gerät zugehört:

Logo Energieeffizienzklassen

Ein Haushaltsgerät der Klasse A+ spart gegenüber einem Haushaltsgerät der Klasse A bis zu 20% Energie ein, A++ zu A bis zu 40% und ein Gerät der Klasse A+++ sogar bis zu 60% gegenüber einem Gerät der Klasse A!
Damit lohnt sich die Anschaffung der teureren energieeffizienteren Geräte bei regelmäßigem Gebrauch und steigenden Strompreisen bereits sehr schnell.

Das Energielabel gibt außerdem Auskunft über den Jahresenergieverbrauch in kWh, verschiedene gerätebezogene Effizienz- (z.B. Trocknungseffizient, etc) und Verbrauchswerte (z.B. Wasserverbrauch) sowie die Geräuschemission.

 

Die Klasseneinteilung soll den Vertrieb energiesparender Haushaltsgeräte fördern.

Dennoch sollten Sie beim Kauf von Haushaltsgeräten nicht ausschließlich die Energieeffizienzklasse beachten!
Zum einen gibt es nämlich auch innerhalb der Klasse größere Unterschiede im tatsächlichen Verbrauch und zum anderen kann ein Gerät besonders stromsparend (d. h. sparsam an Wärme (Energie)) sein, dafür jedoch z. B. mehr Wasser benötigen. Schließlich können nicht alle Faktoren (Technik, Wasser, Wärme und Reinigungsmittel) gegen Null optimiert werden.

 

Jährlicher Energieverbrauch

Der jährliche Energieverbrauch ist ein durchschnittlicher Verbrauchswert bei dessen Errechnung folgende Aspekte beachtet werden:

  • Die Befüllung des Gerätes ist angemessen,
  • es werden Standardprogramme verwendet
  • und das Gerät wird durchschnittlich häufig verwendet.

Was dabei als „angemessene Befüllung“ gilt und welche Programme genau verwendet werden, bzw. wie oft das Gerät im Jahr Einsatz findet, wird in den Details-Daten der jeweiligen Haushaltsgeräte entsprechend ausgezeichnet.
Der jährliche Energieverbrauch wird in kWh angegeben und steht auf dem EU-Energieverbrauchskennzeichen (Energielabel) direkt unter der Energieeffizienzklassen-Skala.

Standby-Modus
Wie viel Strom ein Gerät im Standby-Modus benötigt, geht aus dem Energielabel nicht hervor.

 

Nennkapazität

Als Nennkapazität bezeichnet man die Ladung (Kapazität), die eine Batterie speichern kann. Diese wird in Amperestunden (Ah) gemessen. Die Entladespannung und der Entladestrom einer Batterie – d. h. die Stärke der Entladung – sind maßgebend für diesen Wert und daher wichtig, um die Nennkapazität bewerten zu können.

 

Schallleistung

Mit der Schallleistung bezeichnet man die Schallenergie (pro Zeiteinheit), die von einer Schallquelle aus in alle Richtungen abgestrahlt wird. Diese wird in Watt (W) angegeben.
Sie beschreibt damit die Stärke einer Schallquelle und nicht die Lautstärke deren akustischen Signals.

 

Effizienzklasse

Effizienzklassen teilen Haushaltsgeräte anhand ihres Nutzens in Klassen A-G ein (vgl. Energieeffizienzklasse). Je nach Funktion des Geräts gibt es dazu spezifische Effizienzklassen wie Trocknungseffizienzklasse, Kondensationseffizienzklasse, Schleudereffizienzklasse etc.

 

Energiesparen kostet Zeit

Je mehr man sparen möchte, desto mehr Geduld benötigt man, denn sparsame Geräte brauchen mehr Zeit: Um Energie zu sparen wird bei wasserverbrauchenden Geräten vor allem die Wassertemperatur reduziert. Damit Wäsche oder Geschirr dennoch sauber werden, sind längere Einweichphasen nötig und das Wasser muss häufiger durch das Gerät laufen. Oft wird, um Energie zu sparen, auch der Druck im Gerät gesenkt. Dadurch wird zusätzlich auch die Schallleistung gesenkt wird – die benötigte Zeit jedoch zusätzlich verlängert.

 

 

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