Handyschutz

 

Handyschutz – bester Schutz für Ihr Smartphone!

Jeder Smartphonebesitzer weiß, wie teuer solche Geräte sein können. Aus diesem Grund ist man stets versucht, eine möglichst lange Lebenszeit des Gerätes zu erlangen, denn selbst die Reparatur eines gebrochenen Displays kann mit mehreren hundert Euro das Budget kürzen. Deshalb finden Sie hier unsere Tipps für ein optimal geschütztes Smartphone!

 

Unser Leitfaden

 

Warum das Handy schützen?

Das Handy zu schützen, hat neben dem finanziellen Aspekt auch weitere Gründe.

  • Umweltschutz: Elektronische Geräte stellen immer eine Belastung für die Umwelt dar, doch vor allem die Belastung durch Smartphones nimmt zu. In den Geräten stecken Edelmetalle und andere Erze, wie beispielsweise Gold, Silber oder Kobalt. Je länger Sie Ihr Smartphone nutzen, desto weniger muss abgebaut werden.
  • Verkaufswert: Als Technik-Fan sind viele Menschen versucht, sich jedes Jahr die neueste Generation ihres Lieblings-Smartphones zuzulegen. Wer jetzt sein altes, gut erhaltenes Smartphone weiterverkauft, genießt gleich zwei Vorteile: Er schont die Umwelt, da ein bereits genutztes Gerät weiter benutzt werden kann und bekommt durch den Weiterverkauf bares Geld. Auch beliebt: Die Smartphones an Kinder, Bekannte oder Verwandte weiterverschenken.
  • Optik: Das Gerät bleibt schön anzusehen und die Funktionalität ist lang uneingeschränkt.

Es sprechen also genügend Gründe dafür, Ihr Smartphone gut zu schützen. Im Folgenden lernen Sie die Besonderheiten verschiedener Materialien und Ausführungen von Displayschutz und Handyhüllen kennen, damit Sie die perfekten Handyschutz für Ihr Smartphone kaufen können.

 

Handy-Displayschutz

Seitdem die Ära der Tastenhandys so gut wie vorbei ist, fungiert bei Smartphones das Display nicht nur zur Anzeige der Inhalte, sondern auch als Touchscreen, mit dem das Smartphone bedient wird. Risse im Display sind also im besten Fall nur störend, im schlimmsten Fall machen sie jedoch jegliche Benutzung des Smartphones unmöglich. Ein Displayschutz verhindert Kratzer, Risse und sonstige Beschädigungen der empfindlichen Oberfläche. Beim Displayschutz haben Sie die Wahl zwischen Folien und flüssigem Displayschutz.

 

Schutzfolien

Schutzfolien oder auch Schutzgläser beschreiben einen Displayschutz, der vorn auf dem Smartphone angebracht wird. Über eine Haftschicht verbindet sich die Folie mit dem Display und haftet so an diesem. Displayschutzfolien haben, je nach Material, unterschiedliche Härtegrade. Diese sind unterteilt von 1H bis 10H, wobei 1H der geringste und 10H der höchste Härtegrad ist. Die zwei gängigsten Materialien für Displayschutzfolien sind Kunststoff und Panzerglas.

 

Kunststoff-Schutzfolien

Kunststoff-Schutzfolien bewegen sich meist in einem Härtegrad von 3H oder 4H, je nach Hersteller. Diese bieten einen durchschnittlichen Schutz vor Kratzern und Rissen, sind dafür aber erschwinglicher als andere Materialien. Kunststoff bietet außerdem den Vorteil, dass es leichter als andere Materialien an bestimmte Anforderungen angepasst werden kann. So gibt es beispielsweise

  • Transparente Displayschutzfolien, die einen besonders klaren Blick aufs Display ermöglichen. Sie haben meist die gleichen Eigenschaften wie das Display selbst und verfälschen die Farbe nicht. Im Gegensatz zu einer vollverspiegelten Displayschutzfolie ist die freie Sicht auf das Display dauerhaft möglich.
  • Antireflektierende Folien, auch als anti glare-Folien bekannt, die eine Spiegelung auf dem Display minimieren und so eine leichte Benutzung bei Sonnenlicht ermöglichen.
  • Blickschutzfolien, die das Display vor ungewollten Blicken schützen. Nur, wer direkt frontal vor dem Gerät auf das Gerät blickt, wird die Anzeige erkennen können. So sind sensible Daten, beispielsweise beim Arbeiten unterwegs, optimal geschützt.
  • Vollverspiegelte Displayschutzfolien werden erst transparent, wenn das Display darunter eingeschaltet ist.

 

Das Aufkleben
Um eine Kunststoff-Folie aufzukleben, benötigen Sie folgende Hilfsmittel:

Vorgehensweise:

  1. Mit dem Mikrofasertuch reinigen Sie zunächst die Oberfläche Ihres Smartphones. Bei gröberen Verschmutzungen können Sie auch zu einem speziellen Reinigungsmittel greifen. Beachten Sie jedoch, dass Sie ein spezielles Mittel für LCD benutzen, da Sie die Oberfläche nicht mit Mitteln wie Reinigungsbenzin, Spülmittel oder ähnlichem behandeln sollten.
  2. Dann lösen Sie einen Teil der Schutzfolie auf Ihrer Displayschutzfolie ab und legen diese passgenau an. Gute Referenzpunkte, die das genaue Auflegen erleichtern, sind beispielsweise die Frontkamera, der Home-Button oder der Lautsprecher.
  3. Eventuell entstehende Luftblasen können Sie dann mit Hilfe der Karte zum Rand hin vorsichtig mit etwas Druck herausstreichen. Sollten sich Staubpartikel oder ähnliche Verunreinigungen unter der Schutzfolie befinden, können Sie die Schutzfolie mit einem Klebestreifen, den Sie auf einer Ecke befestigen, wieder anheben. Mit einem weiteren Klebestreifen lassen sich die Verunreinigungen dann vorsichtig entfernen. Achten Sie jedoch darauf, dass keine Klebereste zurückbleiben.

Beachten Sie außerdem, dass sich die Folie nicht unendlich oft wieder ablösen lässt und sich irgendwann nicht mehr vollständig ankleben lässt. Außerdem dürfen Sie die Folie auf keinen Fall knicken.

Eine weitere Möglichkeit ist das feuchte Anbringen der Displayschutzfolie. Dazu befeuchten Sie die Folie mit ein wenig Wasser, platzieren diese auf dem Gerät und drücken dann das Wasser heraus. Beachten Sie, dass das Gerät nicht zu viel Wasser abbekommt. Durch den Wasserfilm lässt sich die Folie sehr leicht auf dem Gerät verschieben und genau platzieren. Die Positionierung ist so ein wenig einfacher.

 

Das Ablösen
Ist die Folie zu sehr zerkratzt oder beschädigt, sollten Sie sie auswechseln. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten, um diese abzulösen.

  • Beliebt ist es, eine Ecke mit einem Klebestreifen vorsichtig anzuheben und die Folie dann abzuziehen.
  • Ein wenig kniffliger ist der Einsatz von Zahnseide. Sie versuchen, die Zahnseide zwischen Displayschutzfolie und Display zu bringen. Ist das gelungen, können Sie die Folie anheben und ablösen.
  • Sie können auch versuchen, die Folie mit einem Föhn auf niedrigster Stufe zu erwärmen, damit sie sich leichter abziehen lässt. Sie sollten es jedoch vermeiden, das Gerät übermäßiger Hitze auszusetzen. Damit können Sie das Gerät beschädigen.

Wichtig: Verwenden Sie zum Abkratzen der Folie keine spitzen oder scharfen Gegenstände, um feine Beschädigungen zu vermeiden!

 

Nachteile von Kunststoff-Schutzfolien:

  • durchschnittlicher Schutz

Vorteile von Kunststoff-Schutzfolien:

  • günstig
  • Spezialfolien
  • leicht anzubringen
  • lange Lebensdauer
  • wieder ablösbar

 

Panzerglas-Schutzfolien

Panzerglas-Schutzfolien bestehen, wie der Name bereits sagt, aus Panzerglas. Dieses besonders beständige Material liegt mit einem Härtegrad von ungefähr H9 deutlich über dem eines Displays oder einer Kunststofffolie und ist daher meist auch deutlich dicker als eine Kunststofffolie. Die Panzerglas-Schutzfolien lassen sich wie eine Kunststofffolie anbringen. Durch den höheren Härtegrad ist sie jedoch deutlich stabiler und lässt sich dadurch leichter platzieren. Sie schützt das Display nicht nur vor Kratzern, sondern auch vor Rissen.

 

Nachteile von Panzerglas-Schutzfolien:

  • je nach Hersteller etwas hochpreisiger

Vorteile von Panzerglas-Schutzfolien:

  • besonders beständiges Material
  • leicht anzubringen
  • lange Lebensdauer
  • wieder ablösbar
  • höherer Schutz

 

Flüssiger Displayschutz

Flüssiger Displayschutz genießt seit einiger Zeit immer mehr Popularität. Im Gegensatz zu Folien wird der flüssige Displayschutz in einer Tube geliefert. Der Displayschutz verschließt die unebene Oberfläche des Displays, es fühlt sich nach der Anwendung deutlich glatter an. Der Displayschutz ermöglicht es, die gewohnte Haptik des Geräts beizubehalten, die empfindliche Oberfläche dabei jedoch optimal zu schützen. Ein weiterer Vorteil des flüssigen Displayschutzes ist außerdem, dass er auch abgerundete Kanten schützt. Folien halten an diesen Kanten meist nicht. Mit einem flüssigen Displayschutz können Sie all Ihre Geräte mit nur einem Produkt schützen, da keine verschiedenen Passformen gekauft werden müssen. Flüssiger Displayschutz nutzt sich jedoch ab und muss regelmäßig nachgebessert werden. Dafür kann sich der Displayschutz nicht versehentlich, wie es bei Folien der Fall sein kann, ablösen.

Auftragen

  1. Wie auch bei Displayschutzfolien ist es beim flüssigen Displayschutz notwendig, das Gerät zunächst zu reinigen und die Oberfläche von Fusseln und Staub zu befreien.
  2. Der flüssige Displayschutz wird dann aufgetropft und verrieben.
  3. Je nach Hersteller des Displayschutzes darf das Gerät danach für einen bestimmten Zeitraum nicht genutzt werden. Lesen Sie deshalb vor dem Auftragen die Hinweise des Herstellers gut durch.

Ablösen
Flüssiger Displayschutz lässt sich nicht mehr ablösen.

 

Nachteile von flüssigem Displayschutz:

  • muss regelmäßig erneuert werden
  • kann nicht wieder entfernt werden

Vorteile von flüssigem Displayschutz:

  • gewohnte Haptik
  • für abgerundete Kanten geeignet
  • passend für alle Geräte
  • kann sich nicht versehentlich lösen

 

Handyhüllen

Beim Thema Handyhüllen scheiden sich oft die Geister. Wo die einen sich weigern, die teils innovativen und stylishen Designs der Gerätehersteller durch eine Hülle zu verdecken, möchten die anderen so lange wie möglich Freude an ihren Geräten haben. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl verschiedener Handyhüllen auf dem Markt, sodass für jeden eine Hülle dabei ist. Hüllen schützen die Geräte vor Abstoßungen, Kratzern und ähnlichem. Außerdem ist das Gerät durch die Hüllen spritzwassergeschützt, sofern es selbst nicht wasserdicht ist. Jedoch ersetzt eine gute Hülle niemals den sorgsamen Umgang mit den Geräten.

 

Bumper

Ein Bumper bezeichnet eine Handyhülle, die die Hinterseite und Kanten des Geräts schützt. Deshalb sind sie in manchen Online-Shops auch als Backcases oder Backcover bekannt. Sie haben den Vorteil, dass das Display ständig zugänglich ist und das Handy nicht erst aus einer Tasche entnommen werden muss. Kamera und Tasten sind in der Regel ausgespart. So genießen Sie Schutz und Bedienbarkeit. Bumper werden aus verschiedenen Materialien gefertigt. Beliebt ist beispielsweise Silikon, da dieses Material einen guten Grip bietet und es sehr dünne Bumper aus diesem Material zu kaufen gibt. Aluminium hingegen ist deutlich schwerer, hat dafür aber eine hochwertigere Optik und Haptik.

Nachteile von Bumper:

  • schützt das Display kaum oder nicht

Vorteile von Bumper:

  • beeinträchtigt die Haptik kaum
  • Display ist permanent sichtbar
  • optisch kaum auffällig

 

Flipcases

Flipcases werden häufig auch als Booklet Case oder Book Case bezeichnet. Die Hülle umschließt Handyrückseite und Display und kann aufgeklappt werden, sodass sie aussieht wie ein Buch. Da diese Hülle das Display einschließt, muss das Case vor jeder Benutzung geöffnet werden. Dies erleichtert bei vielen Modellen ein kleiner Magnetverschluss an der Vorderseite. Durch ein Sichtfenster ist bei einigen Modellen auch das Display durch die geschlossene Klappe erkennbar. Die Innenseite der Vorderseite ist oft mit Kartenschlitzen ausgestattet, in die beispielsweise der Personalausweis, die Bankkarte oder auch Bargeld hineinpasst. Flipcases sind meist aus Kunststoff oder Leder gefertigt. Je nach Modell kann die Vorderseite auch dazu genutzt werden, um das Gerät aufzustellen.

Nachteile von Flipcases:

  • das Case muss vor jeder Benutzung geöffnet werden
  • passgenau für ein konkretes Modell

Vorteile von Flipcases:

  • i.d.R. mit Kartenschlitzen ausgestattet
  • edler Look aus Leder möglich
  • kompletter Rundumschutz

 

Handytaschen

Handytaschen erinnern an die Handysocken, die eine Zeit lang sehr bekannt und beliebt waren. Wie in eine Socke wird das Handy oben hineingeschoben, mit Hilfe einer Lasche lässt es sich leichter wieder herausziehen. Diese Taschen sind meist aus Textil oder Leder gefertigt. Sie schützen das Handy rundherum, es muss aber vor jeder Benutzung aus der Tasche genommen werden.

Nachteile von Handytaschen:

  • das Handy muss vor jeder Benutzung aus der Tasche gezogen werden

Vorteile von Handytaschen:

  • edler Look aus Leder möglich
  • kompletter Rundumschutz
  • eine Tasche passt nicht nur für ein konkretes Modell

 

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Auch bei Handyhüllen gibt es einige Merkmale, auf die Sie beim Kauf achten sollten.

  • Achten Sie auf eine möglichst genaue Passform! Eine gute Hülle schützt Ihr Gerät, ohne Sie bei der Benutzung zu behindern. Die Handyhüllen tragen meist die Bezeichnung des Gerätes, für das sie geeignet sind. So können Sie sichergehen, dass die Funktionalität nicht eingeschränkt ist. Ein fester Sitz ist außerdem wichtig, dass keine Krümel oder Ähnliches zwischen Hülle und Gerät rutschen und so die Rückseite verkratzen können.
  • Umschließt die Hülle  den gesamten Rand, können Sie sichergehen, dass auch die Kanten optimal geschützt sind. Ein Sturz auf die Kante eines Geräts ist häufig Ursache für ein gesprungenes Display.
  • Damit die Kamera nicht beschädigt wird, sollte die Hülle um die Aussparung der Kamera ein wenig dicker sein. So gehen Sie sicher, dass das Glas der Kamera nicht beschädigt und zerkratzt wird, wenn Sie das Gerät beispielsweise auf einem Tisch ablegen.
  • Wenn Sie die Anschlussbuchsen schützen möchten, dann achten Sie beim Kauf darauf, dass diese eine Abdeckung an der Hülle haben. So verhindern Sie, dass sich Staub in den Buchsen sammelt. Diese Abdeckungen lassen sich auch einfach nachträglich kaufen.

 

FAQ

Warum werden Handyhüllen gelb?
Wer schon einmal eine transparente Handyhülle hatte, hat vermutlich bemerkt, dass das durchsichtige Material mit der Zeit gelblich verfärbt ist. Dies liegt unter anderem an der UV-Strahlung, an Schweiß und Rückständen, die über die Haut übertragen werden und an generellen Verschmutzungen. Achten Sie beim Kauf auf hochwertige Materialien. Auch eine regelmäßige Reinigung kann das Vergilben der Hülle vorbeugen.

Wie mache ich meine Handyhülle zum Unikat?
Vor allem Bumper, die transparent sind, lassen sich sehr leicht individualisieren, indem Sie beispielsweise ihr Lieblingsfoto zwischen Hülle und Handy legen. Hierfür eignen sich vor allem Polaroids wegen ihres kleinen Formats hervorragend.