Notebooks

 

Notebooks stehen für flexibles und mobiles Arbeiten

Notebooks brauchen kaum Platz und Sie können praktisch von jedem Büro auf der Welt oder auch im Freien, Ihrer Arbeit nachgehen. Das stetig wachsende Angebot und die Vielfalt an Größen, Bildschirm-Eigenschaften und Hardware-Ausstattungen machen es schwer, eine Wahl zu treffen.

Daher stellen wir Ihnen in diesem Büroartikel-Ratgeber einige wichtige Kriterien vor, die Ihnen beim Kauf eines Notebooks helfen sollen und Sie durch die große Auswahl in unserem Online Shop leiten sollen.
Um das für Sie passende Notebook zu finden, ist es zunächst wichtig zu überlegen, für welche Tätigkeit und in welcher Häufigkeit das Gerät genutzt werden soll.

 

Unser Leitfaden

office discount ODI mit Notebook

 

 

Infografik: Welches Notebook passt zu mir?

 

Entscheiden Sie sich mithilfe unserer Infografik für das passende Notebook. Alle wichtigen Eigenschaften auf einen Blick: Displaygröße, Arbeitsspeicher, Schnittstellen und Anschlüsse...

 

Notebook Infografik: Welches Notebook passt zu mir?

 

 

Bildschirm

 

Bildschirmgröße

15,6-Zoll-Notebook

Für den stationären Gebrauch am Arbeitsplatz eignen sich Laptops mit einer Bildschirmdiagonale von mehr als 14 Zoll (ca. 35 cm). Die Bildschirmgröße ist für die täglich genutzten Office-Anwendungen, wie das Verfassen von Texten und E-Mails, ausreichend. Ein gerne genutzter günstigerer Kompromiss ist die Wahl eines handlicheren 11 bis 14 Zoll (ca. 28 cm bis 35 cm) großen Notebooks, das bei Bedarf an einen stationären Monitor in der gewünschten Größe angeschlossen wird.

Netbooks mit einer Bilddiagonale von 7 bis 11 Zoll (ca. 18 cm bis 30 cm) sind vorrangig auf die mobile Nutzung ausgelegt. Sie eignen sich dazu, von unterwegs E-Mails abzurufen und im Internet zu surfen. Für tägliche Office-Anwendungen sollten Sie jedoch auf ein größeres und leistungsstärkeres Notebook zurückgreifen.

 

Bildschirm Eigenschaften

Neben der Bildschirmgröße sollte man auch die Oberflächenbeschaffenheit und die Auflösung des Bildschirms in die Kaufentscheidung miteinbeziehen:

  • Displays mit einer glänzenden Oberfläche sind, verglichen mit matten Bildschirmen, kontrastreicher und stellen Farben brillanter dar.
    Bei direkter Lichteinstrahlung reflektieren sie jedoch ihre Umgebung und machen es durch die Spiegelung schwer, die Darstellung auf dem Bildschirm zu erkennen.
  • Auch matte Displays haben eine ausgezeichnete Darstellung mit dem Vorteil, bei direkter Lichteinstrahlung Inhalte gleichbleibend gut darzustellen.

Für eine besonders scharfe Auflösung empfiehlt es sich, ein Notebook mit Full-HD Auflösung (1920x1080 Pixel) zu kaufen. Generell gilt: Je höher die Auflösung, desto schärfer und detailreicher wird die Anzeige.

 

Hardware

Das Rechentempo bzw. die Geschwindigkeit eines Notebooks werden von Prozessor, Arbeitsspeicher, Festplatte und Grafikkarte bestimmt.

 

Prozessor

Der Prozessor ist das Herzstück eines jeden Laptops. Hier gilt: Je mehr Rechenkerne ein Prozessor besitzt, desto schneller ist er.

  • Zwei-Kern Prozessoren erlauben schnelles Arbeiten mit mehreren offenen Fenstern, Internetanwendungen oder Programmen.
  • Der Trend liegt jedoch bei Vierkernprozessoren und Sechskernprozessoren und geht in Richtung Achtkernprozessoren, mit denen sich komplexe Anwendungen noch besser und schneller durchführen lassen.

 

Arbeitsspeicher

Beim Arbeitsspeicher, kurz RAM, gilt: Mehr ist besser. Das bedeutet, je größer der Arbeitsspeicher eines Notebooks oder eines Rechners, desto schneller kann er Prozesse verarbeiten und das vor allem dann, wenn mehrere Prozesse parallel verarbeitet werden sollen. Manche Programme, wie zum Beispiel verschiedene Grafikanwendungen, sind außerdem sehr rechenintensiv. Um ein flüssiges Arbeiten zu garantieren, ist auch hier ein größerer Arbeitsspeicher sinnvoll.

  • 4 GB RAM sind für die meisten Programme ausreichend.
  • Möchte man jedoch viele Programme gleichzeitig starten, ist ein größerer Arbeitsspeicher von mindestens 8 GB empfehlenswert.

 

Festplatte

Auf der Festplatte werden alle Daten zu Betriebssystem, Programmen sowie Dokumenten, Musik- und Filmdateien gespeichert. Vor allem wenn man viele Bild- und Audio-Dateien speichern möchte, stellen 500 Gigabyte das untere Speicherlimit dar.

Für Back-ups bzw. zur Datensicherung bietet sich eine externe Festplatte an, die auch sehr gut zum Datentransport oder zum Datenaustausch verwendet werden kann.

 

SSD vs. HDD – die Festplattentypen

Über Jahrzehnte hinweg haben sich Magnetfestplatten (HDD = Hard Drive Disk) aufgrund ihrer langen Lebensdauer und hohen Speicherkapazität bewährt. Seit einigen Jahren werden jedoch auch SSD (Solid State Drives) angeboten. Diese Festplatten speichern Daten auf kleinen Chip-Platinen. Verglichen mit der HDD Technologie sind SSD-Festplatten um ein Vielfaches schneller, stromsparender und unempfindlich gegenüber Erschütterungen. Daher kommen sie in Notebooks häufig zum Einsatz.

Die Unterschiede zwischen HDD- und SSD-Festplatten und die jeweiligen Vorteile haben wir im folgenden Video für Sie zusammengefasst.

 

Grafikkarte

Bei der Grafikkarte ist zu beachten, dass man sie nicht wie bei einem Desktop-Rechner problemlos austauschen kann.

  • Nutzen Sie Ihr Notebook für den Büroalltag und Aufgaben mit Office-Anwendungen sowie zum Surfen im Internet, ist eine Onboard-Grafikkarte ausreichend. Diese ist auf der Hauptplatine des Notebooks verbaut und greifen auf den Arbeitsspeicher des Notebooks zu, was die Arbeitsgeschwindigkeit verringert.
  • Mehr Leistung bieten zusätzlich verbaute Einsteiger- und Mittelklasse-Grafikkarten, sowie die Königsklasse der Gaming- und Highend-Grafikkarten, welche jedoch nur bei rechenintensiven 3D-Spielen und professionellen Grafikprogrammen notwendig sind.

 

Tipp: Besonders akkuschonend sind Notebooks bei denen zwei Grafikkarten zum Einsatz kommen. Bei geringem Grafikanspruch wird auf die Onboard-Grafikkarte zurückgegriffen, während bei steigendender Anforderung eine zusätzliche Grafikkarte mit eigenem Speicher eingeschaltet wird.

 

Laufwerk

Viele Notebooks besitzen einen internen DVD-Brenner.

Allerdings gibt es heute auch schon zahlreiche Notebooks ohne ein DVD-Laufwerk, da CDs und DVDs als Speichermedium bereits an Relevanz verloren haben und Filme äußert selten auf Notebooks abgespielt werden. Hierfür gibt es jedoch externe Laufwerke, die jederzeit ganz einfach per USB-Kabel angeschlossen werden können.

 

Schnittstellen

USB-Kabel

Für den Anschluss externer Eingabe- oder Ausgabegeräte, benötigt das Notebook entsprechende Schnittstellen.

 

 

 

HDMI

Monitore, TVs oder Beamer lassen sich mittels einer HDMI-Schnittstelle mit dem Notebook verbinden. HDMI Kabel übertragen Bildsignale, auch in 3D, sowie Mehrkanal-Ton. Externe Monitore und Flachbildschirme lassen sich über einen VGA-Anschluss oder einem digitalen DVI-Port anschließen.

 

VGA

Der VGA-Anschluss (Video Graphics Array) ist ein Standard für die Übertragung analoger Bilder zwischen der Grafikkarte und Anzeigegeräten. Neben Notebooks und Computermonitoren verfügen auch viele Beamer und einige Fernseher über einen solchen VGA-Anschluss. Gute Grafikkarten schaffen eine Full-HD-Auflösung über den VGA-Stecker.
 

 

USB-Schnittstelle

Einer der wichtigsten Anschlüsse ist die USB-Schnittstelle. Sie verbindet die meisten externen Geräte wie z. B. Maus und Tastatur, externe Festplatten und USB-Sticks sowie externe Laufwerke, mit dem Notebook.

Zwei bis drei USB-Anschlüsse sind daher heute Standard. Sie sollten darauf achten, dass neben dem inzwischen überholten USB 2.0 Standard mindestens eine USB 3.0 Schnittstelle vorhanden ist. USB 3.0 unterstützt eine deutlich schnellere Übertragungsrate von bis zu 5 Gibt/s (Vergleich: Eine USB 2.0 Verbindung ermöglicht bis zu 60 MByte/s.). USB 3.0 ist zudem abwärtskompatibel, d. h. es können auch USB 2.0 Geräte angeschlossen werden. USB-C ist die neueste Generation der USB-Schnittstelle und auf dem Vormarsch. Über diese können Sie nicht nur Daten transferieren, sondern auch Monitore anschließen oder das Gerät laden.

 

Speicherkartensteckplatz

Um Digitalkameras und Camcorder nicht mit einem USB-Kabel an das Notebook anschließen zu müssen, verfügen einige Notebooks über einen Speicherkartensteckplatz. So kann die Karte aus der Kamera entnommen und direkt am Notebook eingesteckt werden.
Einige Notebook-Hersteller verbauen Multikarten-Lesegeräte, die für alle gängigen Speicherkartentypen geeignet sind. Manche Hersteller bieten hingegen lediglich SD-Kartenleser an, da sich dieses Speicherkartenformat über die Jahre durchgesetzt hat.

 

Bluetooth-Schnittstelle

Für eine kabellose Verbindung mit dem Notebook sollten Sie darauf achten, dass das Notebook über eine Bluetooth-Schnittstelle verfügt.
Beispielsweise wird kabelloses Zubehör, wie PC-Mäuse und Tastaturen, heutzutage häufig mit dieser Funkverbindung mit dem Rechner verbunden. Außerdem verfügen in der Regel alle mobilen Endgeräte über diese Schnittstelle, sodass z. B. auch Smartphones über Bluetooth mit dem Rechner verbunden werden können.

 

Netzwerkanbindung

Für die lokale, d. h. firmeninterne, Verbindung des Notebooks mit andern Computern ist eine LAN-Verbindung und somit ein Ethernet (LAN)-Anschluss notwendig.
Eine Verbindung über LAN ermöglicht eine maximale Übertragungsrate von 1.000 Mbit pro Sekunde bei höchstem Datendurchsatz. Aufgrund der Anschlussgröße sind Ethernet-Schnittstellen in schmalen Notebooks und Ultrabooks nicht verbaut.

Eine Verbindung über WLAN, d. h. einer kabellosen Netzwerkanbindung, gehört unabhängig von der Geräteklasse zur Basisausstattung eines Notebooks. Für eine schnelle Datenübertragung muss das Notebook mindestens 802.11g, besser 802.11n unterstützen.

 

Akku

Die Akkulaufzeit ist wohl das wichtigste Kriterium für den mobilen Einsatz eines Notebooks.
Allround-Notebooks haben eine Akkuladung von etwa vier Stunden. Multimedia-Notebooks halten aufgrund des großen Displays und der üppigen Hardwareausstattung nur halb so lange.

 

Windows-Notebook vs. MacBook

Windows-Notebook vs. MacBook: Welches System gewinnt das Rennen? In folgendem Abschnitt  stellen wir Ihnen die jeweiligen Vorzüge für Windows und Mac OS X vor.

 

Vorteile Windows-Notebook

  1. Größere AuswahlLaptop
    Notebooks mit installiertem Windows-Betriebssystem werden von vielen unterschiedlichen Herstellern ausgeliefert. Aufgrund der Vielzahl der Hersteller gibt es bei Notebooks mit Windows-Betriebssystem eine viel größere Auswahl verglichen mit MacBooks. Das Betriebssystem Mac OS X ist dagegen vom Hersteller Apple selbst entwickelt und daher auf  Apple-Geräte beschränkt.
  2. Preis
    Der Preis ist nur bedingt ein Vorteil von Windows-Notebooks. Wer nach einem günstigen Einsteiger-Laptop sucht, sollte definitiv zu einem Windows-Laptop greifen. Die leistungsstärksten Notebooks mit Windows-Betriebssystem, wie beispielsweise das HP Elitebook, sind oft auf dem Preisniveau der Topmodelle von Apple.
  3. Software von Drittanbietern
    Das Internet bietet eine Vielzahl nützlicher Software: Sei es ein Musikverwaltungsprogramm, kaufmännische Software oder andere praktischen Software-Applikationen. Da die Marktanteile von Apple-Geräten im Vergleich zu Windows-Rechnern deutlich geringer ausfallen, ist Apple-Software weniger verbreitet. Auch einzelne Druckertreiber oder Kamerasoftware sind noch nicht vollständig mit MacBooks kompatibel. Aus Fairnessgründen muss gesagt werden, dass Apple hier in den letzten Jahren stark aufgeholt hat und mit eigener Software schon einen Großteil wichtiger Anwendungen abdeckt. Das gilt auch bei Computer-Spielen: Große Computerspiel-Hersteller entwickeln die beliebten Games oft erst für Windows-Plattformen und in vielen Fällen erst Wochen und Monate später für Mac OS-Systeme. Computerspiel-Enthusiasten setzen daher eher auf Windows als Betriebssystem für den Gaming-Laptop.
  4. Individualität
    Windows-Notebooks zeichnen sich durch eine höhere Individualität aus. Sei es die Nachrüstung einer neuen Festplatte oder Arbeitsspeicher – hier können Sie in der Regel selbst schrauben. Allerdings gilt das längst nicht für alle Modelle. Beispielsweise können einige Windows-Ultrabooks aufgrund der kompakten Bauweise nicht aufgerüstet werden. Bei den neuesten Apple-Modellen ist es hingegen unmöglich, selbst Hand anzulegen und einzelne Komponenten nachzurüsten, da die Teile fest miteinander verklebt sind.

 

Vorteile Macbook

  1. SicherheitDesktopansicht eines Macbooks
    Hacker versuchen, sich die große Verbreitung von Drittsoftware und Windows-Notebooks zu Nutze zu machen. Apple hat hier eine kleinere Angriffsfläche und durch eine restriktivere Rechtevergabe für die Benutzer einen entscheidenden Vorteil in Bezug auf Schadsoftware. In Punkto Sicherheit hat deshalb Apple leicht die Nase vorn.
  2. Hard- und Software aus einer Hand
    Apple hat einen deutlichen Vorteil bei der hauseigenen Hardware und Software. Apple-Geräte werden mit aktueller Software, Treibern und Updates versorgt und sind optimal auf das jeweilige Gerät und dessen Komponenten abgestimmt. Windows-Software muss sich hingegen auf die Vielzahl unterschiedlicher Notebook-Hersteller und deren Hardware anpassen, was mit Leistungseinbußen verbunden ist. Die Suche nach Treibern oder Updates für Windows-Notebooks kann sich deshalb als schwieriger erweisen.
  3. Design
    Apple ist längst für durchdachtes und elegantes Software und Hardware-Design bekannt. Die Benutzeroberfläche der leichten MacBooks ist besonders einfach und intuitiv gestaltet. Allerdings hat Windows spätestens seit Windows 7 in Sachen Nutzerfreundlichkeit nachgebessert und liefert mit den neuesten Ultrabooks ebenfalls schlanke Notebooks.
  4. Mac OS X und Windows auf einem Gerät
    Mithilfe der Apple-Software „Bootcamp“ lässt sich auf dem MacBook eine Windows-Partition aufspielen. Der Vorteil: Sie können ohne Leistungsverluste zwischen den Betriebssystemen wechseln und benötigen dafür nur ein Gerät. Bei Windows ist dies ohne größeren Aufwand und den nötigen Voraussetzungen nicht möglich.
  5. Backup-Funktionen
    Apple hat eine eigene Backup-Funktion integriert: Die sogenannte Apple Time Machine. Die Datensicherungssoftware kann über die eigene Festplatte, eine externe Festplatte oder die Apple Time Capsule auf einfache Weise in regelmäßigen Abständen erfolgen. Bei Windows findet man zwar auch eine Sicherungslösung, allerdings arbeitet diese nicht so sauber im Hintergrund wie bei Mac OS X.
     

Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass es für Windows sowie für Mac OS X gewisse Einsatzgebiete gibt, in denen die Vorteile des einen oder anderen Systems klar überwiegen. Das Thema „Windows vs. Mac OS X“ ist ein viel diskutiertes Thema, die aufgeführten Punkte sind daher kritisch zu betrachten. Letztendlich entscheiden der Preis, die geplanten Anforderungen, der Einsatzbereich und die schon vorhandenen Geräte, die mit dem System interagieren sollen. Wägen Sie also selbst ab, welche Argumente für Sie entscheidend sind.