PCs

 

PC-Kauf leicht gemacht: Worauf muss ich achten?

 

Es gibt viele Aspekte, die zu beachten sind, um den passenden PC zu finden. Welcher Prozessor ist geeignet für meinen Anwendungsbereich? Reichen 4GB Arbeitsspeicher aus? Benötige ich eine Gaming-Grafikkarte? Diese und weitere Fragen werden wir im folgenden PC-Ratgeber klären. Wir zeigen auf, worauf Sie genau achten müssen und helfen Ihnen, sich im Dschungel der PC-Vielfalt zurecht zu finden.

 

Unser Leitfaden

Rechner mit Tastatur und Maus

 

Bestimmen Sie Ihren Anwendungsbereich

Es ist wichtig zu wissen, für welche Anwendungen der PC benötigt wird, um die Suche nach dem passenden Computer einzugrenzen. Möchten Sie Ihren PC ausschließlich für Office-Anwendungen wie Textverarbeitung und Tabellenkalkulation verwenden? Hier reichen bereits Standardkomponenten und eine onboard-Grafikkarte aus. Sind die Anforderungen höher wie beispielsweise Bild- und Videobearbeitung oder aufwendige Zeichenprogramme, benötigen Sie leistungsfähigere Prozessoren, eine ausreichende Grafikkarte und mehr Arbeitsspeicher.

Nach oben sind bekanntlich keine Grenzen gesetzt: Für den High-End-PC reicht Standard nicht aus – greifen Sie hier zu den bestmöglichen Komponenten, soweit es das Budget zulässt.

Hier die einzelnen PC-Anwendungsbereiche und Anforderungen im Überblick:

  • Einsteiger und Office-PC: Texte verfassen, Tabellenkalkulation, im Internet surfen
  • Multimedia-PC: Spiele mit geringen Leistungsanforderungen, Bild- und Videobearbeitungen, Multimedia-Anwendungen
  • High-End-PC: Spiele auf höchster Einstellungsstufe, aufwendige 3D-Renderings und Berechnungen von großen Datenmengen

 

PC selbst zusammenstellen vs. Komplettsystem kaufen

Nachdem Sie Ihren persönlichen Anwendungsbereich definiert haben, können Sie zum nächsten Schritt übergehen. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten einen Computer zu kaufen. Entweder Sie finden das für Sie passende PC-Komplettsystem oder Sie entscheiden sich für den Kauf der einzelnen Komponenten, um Ihr System perfekt auf Ihre Anforderungen abstimmen zu können.

Für einen besseren Überblick über die Vor- und Nachteile einer Selbstzusammenstellung oder eines Komplett-PCs, haben wir die verschiedenen Gesichtspunkte für Sie zusammengefasst:

Vorteile Komplettsystem:

  • In der Regel ausgewogenes System
  • Kein Zeitaufwand für die Recherche und Zusammenstellung der einzelnen Komponenten
  • Sofort einsatzbereit, kein Zusammenbau notwendig
  • Es ist keinerlei Know-How über PC-Zusammenbau, Kompatibilität und die Komponenten notwendig
  • kein Risiko inkompatible Komponenten zu kaufen
  • Service auf kompletten PC

Vorteile Selbstzusammenstellung:

  • Einfluss auf Wahl aller Komponenten
  • oft preisgünstiger
  • optimale Abstimmung der Komponenten auf persönliche Anforderungen und Vorstellungen
  • Kenntnis über verbaute Komponenten

 

Die wichtigsten Komponenten und Anschlüsse für Ihren PC

Egal, ob Sie sich einen Komplett-PC oder einzelne Komponenten kaufen: Die Kenntnis über verbaute Komponenten hilft Ihnen, den für Ihre Anforderungen passenden PC zu kaufen. Wir haben für Sie Informationen über die wichtigsten Bausteine eines PCs zusammengestellt.

 

Prozessor, Anzahl der Kerne, Taktfrequenz und Cache

Die Central Processing Unit (kurz: CPU), ist auch als Prozessor bekannt und gilt als Herzstück eines jeden Computers. Die Leistung eines PCs hängt unmittelbar von der Prozessorleistung ab. Die Prozessoren unterscheiden sich unter anderem in der Anzahl der Kerne, in der Taktfrequenz und im Cache-Speicher. Was man genau unter diesen Begriffen versteht, erfahren Sie hier:

  • Anzahl der Kerne:
    Die Kerne eines Prozessors liegen auf einem Chip und können mehrere Aufgaben parallel bearbeiten. Je mehr Kerne der Prozessor besitzt, desto höher ist seine Leistung. Ältere und leistungsschwache PCs besitzen noch Ein-Kern-Prozessoren (Single Core) und gelten als längst überholt. Heutzutage sind Dual-Core (zwei Kerne), Triple-Core (drei Kerne), Quad-Core (vier Kerne), Hexa-Core (sechs Kerne) und Acht-Kern-Prozessoren weit verbreitet. Neueste Prozessoren haben sogar bis zu 32 Kerne und arbeiten extrem schnell. Diese Power wird allerdings nur in sehr rechenaufwendigen Aufgaben tatsächlich benötigt.
    Unser Tipp: Für einfache Office-Aufgaben reicht zwar ein Dual-Core-Prozessor, für größere Leistungsreserven und einen zukunftssicheren PC greifen Sie bestenfalls zu einem Triple- oder Quad-Core-Prozessor.
  • Taktfrequenz:
    Jeder Prozessor besitzt einen bestimmten Takt, die Taktfrequenz. Je höher die Taktfrequenz, desto schneller kann der Prozessor Aufgaben verarbeiten. Die Taktfrequenz wird von den Herstellern in Hertz (Oft in Gigahertz, kurz GHz) angegeben und trägt wesentlich zur Geschwindigkeit des Prozessors bei.
  • Cache:
    Der Cache eines Prozessors ist ein mit hoher Geschwindigkeit arbeitender Zwischenspeicher. Daten können in den Cache-Speicher geladen und bei Bedarf sofort abgerufen werden. Deshalb sollte der Cache-Speicher nach Möglichkeit groß sein, um große Datenmengen in den Puffer-Speicher (Cache) zu laden.

Gängige und namhafte Hersteller von Prozessoren sind Intel und AMD. Die schnellsten Prozessoren von Intel tragen die Namen i3, i5, i7 und i9, wobei die i9-Prozessoren die leistungsstärksten und die i3-Prozessoren die leistungsschwächsten der Intel-Core-i-Prozessoren darstellen. Kraftvolle Prozessoren von AMD stellt die FX-Serie dar.

 

Arbeitsspeicher

Der Arbeitsspeicher (kurz: RAM) liegt auf dem Mainboard (s. Absatz Mainboard) und hält benötigte Daten für den laufenden PC-Betrieb ständig bereit. Diese Daten sind sofort abrufbar. Erst wenn der Arbeitsspeicher nicht mehr ausreicht, müssen diese von der Festplatte gelesen werden, was mehr Zeit benötigt. Achten Sie deshalb auf den verbauten Arbeitsspeicher und das installierte Betriebssystem:

  • Für simple Office-Aufgaben, im Internet surfen oder für kleine Multimedia-Anwendungen reichen normalerweise 32-Bit Windows-Systeme (max. 4GB Arbeitsspeicher) für einen flüssigen Betrieb vollkommen aus.
  • Für höhere Anforderungen wie z.B. Gaming oder Bild- und Videobearbeitung sind grundsätzlich 64-Bit-Architekturen mit mehr als 4GB RAM für ein effizientes Arbeiten unbedingt notwendig.
  • Der Speichertyp des Arbeitsspeichers wird üblicherweise als DDR2-, DDR3- oder DDR4-RAM angegeben.
  • Der Speichtertakt gibt die Datenrate des Arbeitsspeichers an und ist ein Indiz für die Leistungsfähigkeit. Der Takt wird in MHz angegeben und es gilt: Je höher der Speichertakt, desto besser die Performance.
  • Oft kann der Arbeitsspeicher bei Bedarf erweitert werden.

 

Grafikkarte und Grafikspeicher

Bei der Vielzahl von Grafikkarten auf dem Markt verliert man schnell den Überblick. Unterschiedliche Hersteller-Bezeichnungen erschweren zusätzlich die Suche nach der richtigen Grafikkarte. Die passende Grafikkarte lässt sich grundsätzlich nach der geplanten Anwendungsart eingrenzen. Arbeiten Sie größtenteils mit einfachen Office-Anwendungen, dann reicht eine sogenannte onboard-Grafikkarte, die schon auf dem Chipsatz der Hauptplatine verbaut ist, vollkommen aus. Für höhere Anforderungen wie High-End-Gaming, Bild- und Videobearbeitung oder aufwendiges Rendering benötigen Sie eine Grafikkarte mit hoher Grafik-Performance. Achten Sie dabei vor allem auf den Grafikspeicher der Grafikkarte. Hier gilt grundsätzlich: je mehr, desto besser.

  • Der Grafikspeicher ist der Arbeitsspeicher der Grafikkarte. Dieser wird speziell für die Berechnung von Grafikanwendungen verwendet und wird in der Regel in Megabyte (MB) angegeben.
  • Der Grafikspeicher kann außerdem ein sogenannter shared-Speicher sein, welcher sich den nötigen Speicher vom Arbeitsspeicher (RAM) holt.
  • Führende Markenhersteller sind dabei Intel, AMD, Nvidia und ATI.

 

Festplatten-Typ und Festplattenspeicher

Die Wahl der richtigen Festplatte lässt sich auf SSD-Festplatten, HDD-Festplatten oder Hybrid-Varianten eingrenzen.

Festplatten-Typen:Verschiedene SD-Karten

  • HDD-Festplatte: Sinnvoll bei großen Datenmengen und einem kleinen Budget.
  • SSD-Festplatte: Schnelle Lesegeschwindigkeiten, keine beweglichen Teile verbaut, allerdings relativ teuer.
  • Hybrid-Festplatte: Alternative zu HDD und SSD. Kombiniert die schnelle SSD mit einer kostengünstigen HDD.

Festplatten-Speicher:

Der Speicherplatz von Festplatten wird in Gigabyte (GB) oder bei großen Festplatten in Terabyte (TB) angegeben. Festplatten werden oft mit 120 GB bis hin zu 2 TB angeboten. Je nach Anzahl und Größe Ihrer Bilder, Videos und Programme, kann Ihr persönlicher Speicherbedarf unterschiedlich ausfallen. Grundsätzlich empfehlen wir immer zur nächst größeren Festplatte zu greifen, da der Preisunterschied relativ gering ausfällt, Sie aber so von mehr Spielraum profitieren.

Unser Tipp: Installieren Sie das Betriebssystem und alle systemrelevanten Programme auf einer schnellen SSD-Festplatte, Fotos und Dokumente auf einer großen HDD. So sparen Sie bares Geld und  machen zusätzlich Ihr System schneller.

 

Schnittstellen

Computer verfügen über unterschiedliche Schnittstellen für den Anschluss von unterschiedlichen Ein- und Ausgabegeräten.

  • USB 2.0/ USB 3.0
    Die USB-Schnittstelle (Universal Serial Bus) ist ein weitverbreiteter Anschluss für beispielsweise Drucker, Tastatur, Maus, Monitor oder externe Festplatte.  Die neueste Generation USB 3.0 bietet eine Datenübertragungsrate von bis zu 4.000 Mbit/s und ermöglicht dadurch besonders schnelle Datentransfers.
  • VGA
    Der VGA-Anschluss (Video Graphics Array) sendet analoge Bildsignale von der Grafikkarte zum Ausgabegerät wie beispielsweise einen Monitor. Beamer und einige (ältere) Fernseher verfügen ebenfalls über eine VGA-Anschlussmöglichkeit.
  • DVI
    DVI-Anschlüsse (Digital Video Interface) können entweder analoge und digitale Video- und Bildsignale (DVI-I) oder lediglich digitale Bilddateien (DVI-D) von der Grafikkarte zu Ausgabegeräten wie Monitor oder Beamer senden.
  • HDMI
    Ähnlich wie die DVI-Schnittstelle überträgt HDMI (High Definition Multimedia Interface) digitale Ton- und Bilddateien. HDMI-Anschlüsse sind neben Computern zum Standard bei Flachbildfernsehern geworden.
  • DisplayPort
    DisplayPort konnte sich größtenteils gegen HDMI und DVI bei der Übertragung von Bild- und Tonsignalen durchsetzen und ist einer der meistgenutzten Anschlüsse, um Monitore mit einem PC zu verbinden. 
  • Audio-Schnittstellen: Kopfhörer und Mikrofon
    Für den Einsatz von Kopfhörern und Mikrofonen verfügen viele Computer über sogenannte Line-In, Line-Out und Mic-In-Anschlüsse. Dabei kann über Line-In als Aufnahmeeingang, Line-Out als Ausgang für Aktiv-Lautsprecher und Mic-In beispielweise als Mikrofoneingang genutzt werden.
  • Ethernet
    Ethernet ist der Standard für die Datenübertragen innerhalb von Netzwerken, sogenannten LAN’s (Local Area Network). Durch den Ethernet-Standard können mehrere PC’s miteinander kommunizieren. Der Ethernet-Anschluss wird häufig als RJ45 bezeichnet und bietet unter Verwendung von Highspeed-Kabeln einen schnellen Weg ins Internet.
  • eSATA
    Der eSATA-Anschluss (external Serial Advanced Technology Attachment) bietet mit einer hohen Datentransferrate Platz für externe Festplatten. So können im laufenden Betrieb externe Festplattenspeicher an Ihren PC angeschlossen werden.

 

Laufwerke und DVD- und Blu-ray-Brenner

Laufwerke und DVD- oder Blu-ray-Brenner gehören in der Regel zu jeder PC-Ausstattung  dazu. Hier gilt es beim Kauf zu beachten, ob das Laufwerk lediglich eine Lesefunktion oder auch ein Brennfunktion von CDs, DVDs und Blu-rays besitzen soll.

 

Netzteil

Das Netzteil versorgt Ihren PC und dessen Komponenten mit  Strom.

Kaufen Sie sich einen Komplett-PC, müssen Sie sich über das Netzteil keine Gedanken machen. Hier ist stets ein passendes dabei und fest verbaut.

Stellen Sie Ihre Komponenten selbst zusammen, macht die Suche nach einem geeigneten Netzteil dann Sinn, wenn alle Bausteine eines PCs ausgesucht wurden. Die Wahl des Netzteils ist von der Leistung und vom Stromverbrauch der verbauten Komponenten wie Prozessor und Grafikkarte abhängig. Achten Sie beim Kauf vor allem auf den Wirkungsgrad (80 Plus / Bronze / Silver / Gold / Platinum) und auf renommierte Markenhersteller.

Unser Tipp: Nutzen Sie sogenannte Netzteil-Stromrechner und ermitteln Sie online die benötigte Leistung Ihres Netzteils auf Basis der verbauten Komponenten.

 

Gehäuse

Üblicherweise sind beim Kauf eines PCs alle Komponenten mit dem Gehäuse verschraubt und verbunden. Das PC-Gehäuse hält die Hardware zusammen und schützt die Komponenten vor Staub und weiteren äußeren Einflüssen. Außerdem sorgt das Gehäuse für einen sauberen Luftstrom und dadurch für eine höhere Kühlung der einzelnen PC-Komponenten. Die Gehäusegröße hängt dabei von dem verbauten Mainboard, der Anzahl der Lüfter und der Größe der Grafikkarte ab. Die Anzahl der Festplatteneinschübe und Laufwerke trägt ebenfalls zur Größenwahl eines PC-Gehäuses bei. Achten Sie deshalb bei der Selbstzusammenstellung unbedingt auf die passende Gehäusegröße und den richtigen Formfaktor.

 

Mainboard

Das Mainboard oder Motherboard ist die Hauptplatine eines Computers, auf dem alle anderen Komponenten wie Prozessor, Grafikkarte, Arbeitsspeicher liegen. Das Mainboard sorgt also für den Verbund aller verbauten Komponenten und gilt als zentraler Baustein eines PCs. Sollten Sie sich Ihren PC selbst zusammen stellen wollen, wählen Sie im Optimalfall das Mainboard zu aller erst aus. Auf dem Mainboard befinden sich außerdem das BIOS (eine Schnittstelle zwischen Hardware und Software), ein Sockel für den Prozessor und weitere Anschlüsse für Lüfter, USB, Festplatten und verschiedene Erweiterungssteckplätze. Mainboards gibt es in verschiedenen Größen und Formfaktoren:

  • E-ATX-Format: 305 mm × 330 mm (12″ × 13″)
  • ATX: 305 mm × 244 mm (12″ × 9,6″)
  • XL-ATX: 345 mm × 262 mm (13,5″ × 10,3″)
  • ATX-EXtended: 308 mm × 340 mm (Server Board Format)
  • Mini-ATX: 284 mm × 208 mm (11,2″ × 8,2″)
  • Micro-ATX: 244 mm × 244 mm (9,6″ × 9,6″)
  • Flex-ATX: 229 mm × 191 mm (9″ × 7,5″)
  • Mini-ITX: 170 mm × 170 mm (6,7″ × 6,7″)
  • Nano-ITX: 120 mm × 120 mm (4,7″ × 4,7″)
  • Pico-ITX: 100 mm × 72 mm (4″ × 2,8″)

Überlegen Sie sich also schon im Voraus, welche Größe Sie benötigen. Je größer das Mainboard, desto mehr Platz stehen für Grafikkarte, Lüfter und weitere Komponenten zur Verfügung. Allerdings müssen Sie dabei auch ein größeres Gehäuse wählen.

Mit der Wahl des Mainboards geht auch die Wahl des Prozessors einher. Je nach Mainboard unterscheiden sich die Prozessor-Sockel und damit auch die kompatiblen Prozessoren-Hersteller und -Baureihen. Die Kompabilität können Sie dem Datenblatt des Prozessors entnehmen.

 

PC-Zubehör

Holen Sie alles aus Ihrem PC heraus! Mit dem passenden PC-Zubehör können Sie effizienter arbeiten und Aufgaben schneller erledigen. Wir haben für Sie nützliches Zubehör für Ihren PC zusammengestellt:

Headsets
Headsets sind besonders praktisch in ihrer Anwendung bei langen Telefonaten oder Telefonkonferenzen. Der angenehme Tragekomfort und das verstellbare Mikrofon garantieren eine rausch- und verzerrungsfreie Hör- und Sprachqualität.

Lautsprecher
Lautsprecher lassen sich ganz einfach an einen PC anschließen und sorgen für einen einmaligen Klang. Videos lassen sich von nun an mit Ton genießen und sorgen für ein optimales Filmerlebnis!

Webcams
Kinderleicht können Sie mit Webcams mit Personen rund um die Welt in Kontakt treten. Sei es mit Freunden, Familie oder Geschäftspartnern: Webcams eignen sich für jeden PC als optimales Zubehör mit hoher Auflösung und Bildqualität. Die Installation und Einrichtung der Webcam ist denkbar einfach und klappt im Handumdrehen.

USB-Hubs
Falls Ihr PC nicht mit ausreichend USB-Anschlüssen ausgestattet ist, können Sie ganz einfach einen USB-Hub nachrüsten. Dieser vervielfacht Ihre USB-Anschlüsse und macht Schluss mit Einschränkungen von Anschlüssen. Für besonders einfaches Arbeiten am PC können Sie auf USB-Sticks mit extralangem Kabel zurückgreifen und den USB-Hub bequem auf Ihrem Schreibtisch platzieren.

Scanner
Mit Scannern digitalisieren Sie die verschiedensten Dokumente im Handumdrehen. So können Sie ganz einfach Rechnungen, Lieferscheine oder auch Fotos in ihr digitales Archiv ablegen und sie per E-Mail versenden. Als echte Allround-Talente haben sich hierbei Flachbettscanner bewährt, die mit fast allen Größen und Typen von Dokumenten gut zurechtkommen.

Reinigungsmittel und Staubschutz
Bei all dem technischen PC-Zubehör darf die Pflege der Geräte nicht zu kurz kommen. Mit speziellen Reinigungsmitteln lassen sich PC, Monitor und weitere Geräte im Handumdrehen von Staub befreien. Alternativ lassen sich Tastatur und Monitor im unbenutzten Zustand mit sogenannten Staubschutzfolien schützen.

Ergonomisches Arbeiten
Wer oft viele Stunden am PC verbringt, der sollte darauf achten, dass er eine möglichst gesunde Haltung einnimmt. Zubehör für ergonomisches Arbeiten, wie beispielsweise Handgelenkauflagen, unterstützen Sie dabei. 

 

Das passende Betriebssystem

Haben Sie Ihren passenden PC gefunden oder die geeigneten Komponenten ausgewählt? Dann können Sie zu guter Letzt das passende Betriebssystem wählen.

  • Bei allen Apple-Geräten ist das Betriebssystem bereits vorinstalliert und Sie müssen sich um nichts Weiteres kümmern.
  • Auch bei vielen Windows-Komplett-PCs wird das Betriebssystem gleich mitgeliefert bzw. ist schon vorinstalliert. Sollten Sie Ihr PC selbst zusammengestellt haben oder sich bewusst für den Kauf eines PC ohne Betriebssystem entscheiden, empfehlen wir Ihnen bei einem Windows-PC das neuste Betriebssystem Windows 10 mit der Sprachassistentin Cortana, dem neuen Browser Edge und vielen weiteren tollen Features. Im Folgenden sehen Sie einen kurzen Überblick über die Versionshistorie von Microsoft- und Apple-Betriebssystemen:
  • Microsoft: Windows (Windows 10 ist das neueste Betriebssystem, VorgängerversionenBetriebssystem-Paket
    sind: Windows 2000 (2000), Windows XP (2001), Windows Vista (2007), Windows 7 (2009), Windows 8 (2012), Windows 10 (2014))
  • Apple: OS X, später MacOS (MacOS Mojave 10.14 ist das neueste Betriebssystem und seit dem 24. September 2018 verfürgbar, Vorgängerversionen sind: OS X Public Beta (Kodiak) (2000), OS X 10.0 (Cheetah) (2001), OS X 10.1 (Puma) (2001), OS X 10.2 (Jaguar) (2002), OS X Panther (10.3) (2003), OS X Tiger (10.4) (2005), OS X Leopard (10.5) (2007), OS X Snow Leopard (10.6) (2008), OS X Lion (10.7) (2011), OS X Mountain Lion (10.8) (2012), OS X Mavericks (10.9) (2013), OS X Yosemite (10.10) (2014), OS X El Capitan (10.11) (2015), MacOS Sierra (10.12)(2016), MacOS High Sierra (10.13) (2017), MacOS Mojave (10.14) (2018)

Microsoft bietet die Betriebssystem-Varianten 32-bit und 64-bit an. Achten Sie bei der Wahl des Arbeitsspeichers (siehe Absatz "Arbeitsspeicher") auf diese Angaben.