Scanner

 

Scanner – die digitale Lösung für analoge Daten

Gerade im Zeitalter der Digitalisierung, in dem der E-Mail Schriftverkehr den klassischen Postverkehr immer mehr ablöst, erfreut sich der Scanner einer immer größer werdenden Beliebtheit als Bürogerät.

Digitalisierte Daten können zum einen platzsparend auf dem Computer abgespeichert und verwaltet werden oder auch analysiert und bearbeitet werden. Zum anderen können diese kostengünstig vervielfacht und versendet werden.

Doch die Auswahl ist riesengroß und vielfältig: Flachbettscanner, Dokumenten-, Buch- und mobile Scanner sowie Visitenkartenscanner und Diascanner. In unserem Online-Shop finden Sie preiswerte Einstiegsmodelle sowie Profigeräte mit unterschiedlichen produktspezifischen Eigenschaften.

Wie finden Sie den richtigen Scanner für Ihren Bedarf?

Ganz einfach! In unserem Scanner-Ratgeber stellen wir Ihnen die einzelnen Scanner-Typen und ihre produktspezifischen Eigenschaften übersichtlich und verständlich vor. Das erleichtert Ihnen die Wahl und Sie treffen garantiert die richtige Kaufentscheidung!

 

Unser Leitfaden

 

 

Verschiedene Scannertypen

 

Flachbettscanner

Flachbettscanner plustek OpticSlim 2600Flachbettscanner sind, wie ihr Name schon sagt, in ihrer Bauweise eher flach. Die Vorlage wird mit der zu scannenden Seite nach unten auf eine Glasplatte gelegt. Unter dieser Glasplatte befindet sich – quasi wie in einem „Bett“ – die Belichtungs- und Abtasteinheit.

Nachteile:

  • Beim Flachbettscanner ist im Vergleich zum Dokumentenscanner keine Stapelverarbeitung möglich. Das heißt, es können nur einzelne Dokumente bzw. Seite für Seite erfasst werden.

Vorteile:

  • Flachbettscanner haben jedoch den Vorteil, dass auch Seiten aus Büchern, Zeitschriften, Flyer, Visitenkarten etc. gescannt werden können.

 


 

 

Dokumentenscanner

Dokumentenscanner FUJITSU ScanSnap iX500 mit eingezogenem BlattDokumentenscanner ähneln in ihrer Bauweise eher einem klassischen Faxgerät und sind mit einem automatischen Einzug ausgestattet.

Nachteile:

  • Dokumentenscanner eignen sich daher nicht für das Einlesen von Büchern und Zeitschriften.

Vorteile:

  • Durch den automatischen Einzug können viele Seiten nacheinander bearbeitet werden, ohne manuell eingreifen zu müssen. Das Scannen einzelner Dokumente ist damit ebenso möglich.

 


 

 

Buchscanner

Buchscanner plustek-OpticBook-A300 mit eingelegtem BuchBuchscanner sind Flachbettscanner, die speziell für das Einscannen von Büchern ausgelegt sind.

Vorteile:

  • Bei Buchscannern ist der Betrieb mit geöffnetem Deckel möglich. Idealerweise lässt sich dieser auch geöffnet arretieren.
  • Außerdem beginnt bei typischen Buchscannern der Scanbereich sehr nahe am Rand. Damit kann die eine Buchseite komplett gescannt werden, während die andere Seite leicht angewinkelt außerhalb des Scanners liegt. Das schont die Buchbindung.
  • Darüber hinaus ist bei speziellen Buchscannern eine hohe Tiefenschärfe von Vorteil, denn sie ermöglicht, dass auch der gewölbte Teil zwischen den Seiten scharf aufgenommen werden kann.

 


 

 

Mobile Scanner

Mobiler Scanner Canon-P-20811 mit eingezogenem BlattMobile Scanner können sowohl als Einzugs- als auch als Flachbettscanner konzipiert sein. Die Stromversorgung kann dabei über Akkus, Batterien oder ein anderes Gerät wie bspw. einen Laptop erfolgen.
Es gibt auch Typen, die als Handscanner ausgelegt sind: Beim Handscanner liegt das Dokument auf dem Tisch und der Scanner wird mit der Hand darüber geführt. Dabei muss die Handbewegung eher langsam erfolgen.

Vorteile:

  • Mobile Scanner sind, wie ihr Name vermuten lässt, eher klein, leicht und handlich. Genau richtig zum Mitnehmen für unterwegs.

 


 

 

Visitenkartenscanner

geoffneter Visitenkartenscanner DYMO-CardScan-Personal-Version9Schluss mit dem Abschreiben von Adressen! Visitenkartenscanner sind speziell für das schnelle Erfassen von Visitenkarten konzipiert.

Vorteile:

  • Die Kontakte können oft zusätzlich umfangreich in einem digitalen Adressbuch verwaltet werden: Kategorisiert, sortiert, nach Duplikaten durchsucht und entsprechend gelöscht oder mehreren Adressen zugewiesen werden.
  • Mit Hilfe einer Stichwortsuche können die digitalisierten Daten auf dem Scanner durchsucht werden. Wer viele Geschäftskontakte hat muss sich so nicht mehr durch einen Stapel von Visitenkarten arbeiten.
  • Die meisten Visitenkartenscanner sind klein, handlich und mobil – oft kaum größer als eine Visitenkarte und somit für Messebesucher bestens geeignet. Eine handliche Transporttasche ist zum Teil inklusive.
  • Die digitalen Adressdaten können einfach exportiert, versendet und in andere Programme importiert werden, wie z. B. Outlook oder auf andere Geräte, wie beispielsweise Smartphones, übertragen werden.

 

 

Diascanner

Diascanner plustek-OpticFilm-8200i-SEDia-/Negativscanner sind speziell für das Digitalisieren von Dias und Negativen konzipiert. Sie sind praktisch, wenn regelmäßig viele Bilder eingescannt werden müssen und dabei besonders hohe Ansprüche an die Scans bestehen.
Es gibt auch Geräte, die zusätzlich über einen Einzug für Fotos verfügen.

Nachteile:

  • Der Einzug beschränkt sich meistens auf übliche Foto-Formate bis max. 13 x 18 cm. Achten Sie daher beim Kauf eines Diascanners auf die Größe der Dias, bzw. das Format des Filmmaterials, das Sie damit scannen können.

Vorteile:

  • Dank einer hohen Auflösung für hochwertige Bilderscans geeignet.

 

 

Wie funktioniert ein Scanner?

 

Die Aufgabe eines Scanners ist es, analoge Informationen eines Dokumentes zu erfassen und diese in ein digitales Format zu wandeln. Das funktioniert folgendermaßen:
Das Dokument wird von einer starken Lichtquelle angestrahlt. So kann ein integrierter Scan-Kopf die Vorlage systematisch abtasten, indem er misst, wie stark das Licht von der Vorlage reflektiert wird – je nachdem wie hell bzw. dunkel diese an jener Stelle ist. Das reflektierte Licht wird dabei über Filter und Linsen gebündelt, von einem Zeilensensor erfasst und die Helligkeitsinformation in einer digitalen Bild-Datei gespeichert.

Damit die fertig eingescannte Datei weiterverarbeitet werden kann, wird ein Bildbearbeitungsprogramm benötigt; um Texte aus dieser generierten Bilddatei auslesen zu können, bedarf es einem OCR-Programm. Beide können inklusive sein oder separat dazu gekauft werden.

 

 

Technische Eigenschaften und Funktionen von Scannern

 

Maximale Scangeschwindigkeit

Die maximale Scangeschwindigkeit gibt an, wie lange ein Scanner braucht, um eine Seite im Format A4 oder A3 abzutasten.
Je nach Einsatzbereich des Scanners spielt das Tempo eine große Rolle. Bei Flachbettscannern erfassen i. d. R. drei Sensorzeilen – d.h. für jede Grundfarbe (Rot, Grün, Blau) ein Sensor – gleichzeitig die gesamte Farbinformation in einem Durchgang.
Aber auch die Scan-Auflösung und der Scan-Modus spielen bei der Scangeschwindigkeit eine Rolle.

 

Auflösung

Die Auflösung besagt, wie viele Details aus einer Vorlage herausgeholt werden können. Je höher die Auflösung, desto besser der Scan/Druck.
Die Auflösung eines Bildes wird mit ppi (pixel per inch) oder mit dpi (dots per inch) angegeben.

  • Als Richtlinie für einen qualitativ hochwertigen Ausdruck eines Bildes sollte die Auflösung mindestens 300 dpi betragen. 300 dpi bedeutet 300 Punkte pro Inch, also 118 Bildpunkte pro cm.
  • Soll ein Bild nach dem Einscannen bearbeitet werden, ist ein Wert von 500-600 dpi sinnvoll.
  • Bei Dias oder Negativen empfiehlt sich eine Auflösung zwischen 2.500 und 4.000 dpi. Hier bleibt genügend Spielraum für Vergrößerungen ohne Qualitätsverluste.

 

Farbtiefe

Die Farbtiefe sagt aus, wie viele Bit an Informationen pro Pixel gespeichert werden. Je mehr Bits gespeichert werden, desto mehr verschiedene Farbabstufungen können dargestellt werden.

  • Mit einer Farbtiefe von 1 Bit ist die Darstellung von nur zwei unterschiedlichen Zuständen möglich – schwarz und weiß, Graustufen sind nicht möglich. Diese Farbtiefe wird bei Strichzeichnungen verwendet.
  • Bei Bildern hingegen ist die Bildqualität sehr wichtig. Daher sollte beim Scannen eine Farbtiefe von 24 Bit gegeben sein. Dies entspricht der üblichen Fotoqualität und liefert sehr gute Scanergebnisse. Um Qualitätsverluste auszuschließen, sollte das gedruckte Bild oder Poster nicht wesentlich größer sein, als das eingescannte Originalbild.

 

Papierformat und -Einzug

  • Das maximale Papierformat gibt Auskunft über die max. Größe des zu scannenden Originaldokuments und damit über die Größe der Belichtungseinheit.
  • Der automatische Vorlageneinzug - auch automatischer Originaleinzug (ADF – Automatic Document Feeder) genannt - gibt die maximale Anzahl an Blätter an, die zum Scannen eingelegt werden können. Für schnelles, unbeaufsichtigtes Scannen eines Dokumentenstapels.
  • Die max. Papierstärke gibt Auskunft über die maximale Papierdicke, die durch den automatischen Dokumenteneinzug transportiert werden kann.

 

Duplex (beidseitiges Scannen)

Geräte, welche duplexfähig sind, können Dokumente von beiden Seiten gleichzeitig in einem Scanvorgang einlesen, d. h. ohne dieses umdrehen und erneut einlegen zu müssen.
 

Scan-Funktionen

  • Scan-to-Copy: Dokument wird automatisch an einen verbundenen Drucker oder Kopierer geschickt und ausgedruckt.
  • Scan-to-Mail: Der scanner schickt das Dokument an eine beliebige E-Mail-Adresse. Dieser muss hierfür mit dem Internet verbunden sein.
  • Scan-to-PDF / Scan-to-Text: Dokument wird automatisch in eine Textdatei (Bsp. PDF) umgewandelt und auf dem PC oder Notebook ausgegeben, mit dem der Scanner verbunden ist.
  • Scan-to-JPEG / Scan-to-TIFF etc.: Dokument wird automatisch in eine Bilddatei umgewandelt und auf dem verbundenen PC oder Notebook ausgegeben.
     

Z-Scharnier

Flachbettscanner mit Z-Scharnier fuer Buchscans plustek OpticSlim-2610Verfügt ein Scanner über ein Z-Scharnier, dann bedeutet dies, dass das Scannen dickerer Vorlagen wie Bücher, Zeitschriften oder sonstiger, dreidimensionaler Gegenstände wesentlich einfacher möglich ist. Durch das Z-Scharnier wird die Vorlagenabdeckung des Scanners nämlich variabel in der Höhe.

 

Stromversorgung

Die Stromversorgung kann über USB-Kabel, Netzteil oder Lithium-Ionen-Akku erfolgen:

  • Über USB-Kabel bedeutet, dass kein zusätzliches Netzkabel benötigt wird, da der Scanner direkt an den PC angeschlossen wird und über diesen mit Strom versorgt wird.
  • Über Netzteil heißt, dass die Stromversorgung direkt über ein Netzkabel über die Steckdose erfolgt.
  • Bei einem integrierten Lithium-Ionen-Akku wird keine externe Stromversorgung (über eine PC-/Laptop-Anbindung oder die Steckdose) benötigt.

 

Die wichtigsten Funktionen von Scannern erklären wir Ihnen auch in unserem Video.

 

 

Weitere Eigenschaften einiger spezieller Scanner

  • Durchlichteinheit
    Besitzt ein Scanner eine Durchlichteinheit, so bedeutet dies, dass er auch Dias und Negative digitalisieren kann.
     
  • unterstützt Filmscans
    Scanner die Filmscans unterstützen, ermöglichen zusätzlich das Einscannen von Filmmaterial. Im Gegensatz zu speziellen Diascannern sind diese jedoch nicht für den Film- und Dia-Scan optimiert

 

  • Visitenkarten-Scan
    Scanner mit Visitenkarten-Scan-Funktion sind zwar keine spezifischen Visitenkartenscanner, die auf das professionelle und vor allem einfache Einscannen und digitale Verwalten von Visitenkarten ausgelegt sind, bieten jedoch diese Zusatz-Funktion, mit der sich ebenfalls sehr gute Ergebnisse erzielen lassen.

 

 

Spezifische Eigenschaften von Visitenkartenscannern

  • Scan-Art
    Die Scan-Art gibt an, ob der Scanner nur schwarz-weiß oder auch in Farbe scannen kann.
     
  • Datensynchronisation
    Die Eigenschaft „Datensynchronisation“ gibt Ihnen an, ob – und für welche – Programme, wie beispielsweise Microsoft Outlook, die eingescannten Daten exportiert werden können oder mit anderen (mobilen) Geräten synchronisiert werden können.
     
  • Entfernung von Duplikaten
    Wenn Sie eine Visitenkarte einscannen, die sie bereits in ihren Daten erfasst haben, erkennt der Visitenkartenscanner diese Dublette und speichert den Kontakt nicht zweimal ab.
     
  • Datenbankfreigabe
    Verfügt Ihr Visitenkartenscanner über eine Datenbankfreigabe, so haben alle Benutzer des Visitenkartenscanners Zugriff auf alle gescannten oder auf diesem Scanner erfassten Daten.
     
  • Anzahl der Nutzer
    So viele Nutzer wie der Scanner unterstützt, so viele separate Adressbücher können auf dem Scanner verwaltet werden.
     
  • Dateiformat
    Das Dateiformat gibt an, wie die eingescannten Adressen gespeichert werden und mit welchen anderen Geräten die Visitenkartendateien synchronisiert werden können. CSV und VCF sind die gängigen Formate.

 

 

Spezifische Eigenschaften von Diascannern

  • Technologie
    • CCD-Farbbildsensoren
      CCD (Charge-Coupled Device) ist die herkömmliche Scannertechnik, bei der eine Kaltlichtröhre als Lichtquelle Einsatz findet und die Vorlage beleuchtet. Ein Spiegelsystem zerlegt das reflektierte Licht in die Grundfarben Rot, Grün und Blau. Für jede Farbe gibt es eine lichtempfindliche Sensorzeile, deren Linsen den Lichteinfall aufnehmen und in einen digitalen Farbzahlenwert wandeln.
      Die Vorteile dieser Technologie liegen in einer besseren Bildqualität, d. h. einer höheren Tiefenschärfe (durch kurze Fixbrennweiten (vgl. Abschnitt „Fokusbereich“)), größeren Farbgenauigkeit und geringerem Bildrauschen sowie einer höheren Geschwindigkeit.
    • CIS-Farbbildsensoren
      Der CIS (Compact Image Sensor) ist ein kostengünstiger Bildsensor. Bei der CIS-Technik dienen im Vergleich zur CCD-Technologie rote, grüne und blaue LEDs, die in Scaneinheit integriert sind, als Lichtquelle. Das reflektierte Licht gelangt über ein Linsensystem direkt zum Sensor.
      Die Vorteile die sich neben einem geringeren Preis ergeben, sind eine geringe Bauhöhe und ein geringer Stromverbrauch. Außerdem beziehen CIS-Scanner den notwendigen Strom über die USB-Schnittstelle vom jeweils angeschlossenen Rechner oder mobilen Endgerät, sodass kein separates Netzteil notwendig ist.
      Ein Nachteil ist jedoch die geringe Tiefenschärfe, d. h. Scanvorlagen die nicht absolut platt aufliegen werden unscharf.
    • CMOS-CIS-Zeilensensor
      Bei der CMOS-CIS-Zeilensensor-Technik findet ebenfalls ein Compact Image Sensor (CIS) Einsatz, die Technologie basiert jedoch auf der Halbleitertechnologie CMOS (Complementary Metal Oxide Semiconductor) die sich durch eine geringe Leistungsaufnahme und kurze Schaltzeiten auszeichnet.
    • Singlepass
      Single-Pass Scanner scannen die Vorlage in einem einzigen Scanvorgang. Bei Three-Pass Scannern gibt es hingegen drei separate Scandurchläufe für die drei Grundfarben rot, grün und blau aus denen ein Bild besteht, wodurch der Scanvorgang auch entsprechend dreimal so lange dauert.
       
  • Bildsensor
    Beim Bildsensor handelt es sich um die Technologie zur Scan-Erfassung, s. Abschnitt „Technologie“.
     
  • Farbabgleich
    Beim Farbabgleich handelt es sich um Farbtonanpassungen des Scans, damit dieser möglichst mit den Farbtönen des Originals übereinstimmt.
     
  • Fokusbereich
    Der Fokus ist der Brennpunkt bei optischen Geräten in denen das Bild scharf gestellt ist und benennt bei Scannern den Bereich in dem die Vorlage zum Ablesen scharf gestellt werden kann.
    Ein Fixfokus ist ein fixierter Fokus oder Brennpunkt, das heißt, die Entfernungseinstellung zur Vorlage kann nicht verändert werden. Dies ist bei Diascannern auch nicht notwendig, das die Vorlage (die Visitenkarte) immer platt aufliegt und somit immer den gleichen Abstand zum Abtastsensor hat.

 

 

FAQs

  • Welcher Scanner ist der richtige für mich?
    Hier ist entscheidend, für welche Zwecke ein Scanner verwendet werden soll (s. Abschnitt „Verschiedene Scannertypen“). Flachbettscanner stellen die wohl flexibelste Form des Kopierens und Scannens dar. Dokumentenscanner bieten aufgrund der Stapelverarbeitung den meisten Komfort, wenn häufig viele Blätter auf einmal eingescannt werden sollen.
     
  • Wo finde ich den Scanner auf meinem PC?
    Durch Installieren eines Treibers oder eines Programms wird eine Verbindung zum jeweiligen Scanner hergestellt. Durch die Installation wird in der Regel eine Verknüpfung auf dem Desktop erstellt. Ansonsten findet man den Scanner, bzw. das Scanner-Programm in der Liste aller installierten Programme, bzw. Geräte.
     
  • Wo speichert ein Scanner die eingescannten Dokumente?
    Die eingescannten Dokumente werden i. d. R. auf dem Rechner gespeichert. Einige Scanner benötigen jedoch keine Rechner mehr. Sie speichern die digitalisierten Daten auf scannerinternen Festplatten oder Wechselspeicher wie USB-Sticks oder Speicherkarten. Diese können somit einfach an jeden Rechner übertragen werden. WLAN- oder LAN-fähige Scanner bieten auch die Möglichkeit eingescannte Dokument direkt per E-Mail zu versenden.
     
  • Wie kann ich eine eingescannte Datei in ein PDF-Dokument wandeln?
    Häufig ist beim Kauf eines Scanners ein dazugehörendes Programm dabei. Damit kann man in der Regel vor dem Scan festlegen, in welchem Dateiformat der Scan abgespeichert werden soll.
    Ist dies nicht der Fall gibt es entweder die kostenpflichtige PDF-Software Acrobat Distiller von Adobe (nicht den Acrobat Reader – damit können PDFs nur gelesen und angezeigt werden, nicht jedoch erstellt) oder kostenlos verfügbare PDF-Software wie FreePDF mit der bereits eingescannte Dokumente (z. B. im JPEG-Format) nachträglich als PDF-Datei abgespeichert werden können.
     
  • Wie kann ich mehrere Scans zu einem Dokument zusammenfassen?
    Auch hier eignet sich immer das zum jeweiligen Scanner gehörende Programm – falls vorhanden – am besten. Hier kann man vor dem Scannen „PDF“ als das Dateiformat für die einzuscannenden Dokumente auswählen. Je nach Hersteller gibt es hier die Einstellung „Multiscan-Option“, „Mehrfachscan“ o. ä. Hier kann während des Scannens angegeben werden, dass noch weitere Seiten dem fertigen Dokument hinzugefügt werden sollen. Erst wenn alle Seiten eingescannt sind, wird das Dokument final erstellt. Bei einigen Programmen können die einzelnen Seiten nach dem Einscannen auch nochmals in der Reihenfolge getauscht oder bearbeitet werden, bevor die PDF-Datei erstellt wird.
    Mit lizenzpflichtigen wie auch freien PDF-Erstellungsprogrammen können auch bereits eingescannte Dateien nachträglich in PDF-Dateien gewandelt und zu einer PDF-Datei zusammengefügt werden.
     
  • Kann man eingescannten Text bearbeiten?
    Ja, das ist mit einer OCR-Software – idealerweise im Lieferumgang enthalten – möglich. OCR steht für „Optical Character Recognition“ und bedeutet optische Zeichenerkennung. Ein OCR-Programm wandelt die Vorlage in veränderbaren Text um und erspart so zeitintensives Abtippen langer Textpassagen.
    Für eine möglichst fehlerfreie Texterkennung sollte eine gute OCR-Software mit einer integrierten Rechtschreibprüfung verwendet werden, die Satzzeichen, Sonderzeichen und Umlaute gut erkennt.
     
  • Worauf muss ich beim Kauf eines Scanners achten?
    Eine gute Scan-Qualität spielt neben dem Preis eine zentrale Rolle. Die Ergebnisse müssen gestochen scharf sein und die Farben realistisch wiedergegeben werden. Hierbei ist vor allem die Auflösung (dpi) wichtig sowie die Farbtiefe (Bit).
    Je nach individuellem Bedarf können spezielle Scan-Funktionen wie Auto-Scan oder einer Pre-Scan-Funktion (Scan-Vorschau, um den einzulesenden Bereich mit der Maus eingrenzen zu können) weitere wichtige Auswahlkriterien darstellen. Ansonsten sollten Sie immer auch die Abmessungen und den Stromverbrauch berücksichtigen.
    Moderne Scanner sollten grundsätzlich sehr schnell arbeiten und die einzelnen Dokumente in einer hohen Geschwindigkeit scannen. Längere Aufwärmzeiten sowie minutenlanges Kalibrieren vor dem ersten Scan sind nicht mehr zeitgemäß.
     
  • Werden, rechtlich gesehen, fotografierte Dokumente genauso akzeptiert wie eingescannte?
    Das kommt immer auf den jeweiligen Vertrag und den Vertragspartner an: Oft ist nur das Original gültig, oft wird ein Scan akzeptiert, oft auch eine Fotografie. Hier gibt es auch keine eindeutige Rechtsgültigkeit. In den meisten Fällen wird eine Fotografie aber zumindest als vorläufiger oder übergangsweise gültiger Nachweis akzeptiert.
     
  • Worauf muss man bei Diascannern achten?
    Bei Diascannern müssen Sie vor allem auf die Vorlagengrößen – Kleinbild, Mittelformat, Großformat – achten, die gescannt werden können.